In Sachen Planungsdesaster befindet sich Köln in guter Gesellschaft. Regelmäßig werden bei großen Bauprojekten in NRW die angepeilten Kosten überschritten. Am spektakulärsten dürfte der Bau des Landesarchivs in Duisburg durch Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) sein.
Thor Zimmermann vom Verkehrs- und Kulturausschuss spricht im Interview über Fehlplanungen, Bauverzögerungen und Transparenz im Planungsprozess.
choices: Frau Joachim, Herr Matz, Ihre Initiative nennt sich „ArchivKomplex“. Was bedeutet das?
Dorothee Joachim: Nach dem Einsturz des Stadtarchivs hat eine Initiative mit Druck eine Bürgerbeteiligung durchgesetzt, an der ich als dreifache Nachlassgeberin beteiligt war. Dabei ist uns klar geworden, dass der Einsturzort selbst das Denkmal ist.
Seit den 1950er Jahren plant und baut Köln an seiner U-Bahn. Am4. Dezember 2002 nahmen KVB und Stadt mit der Nord-Süd-Stadtbahn einen neuen Streckenabschnitt in Angriff – ein besonderes Datum, nicht nur, weil es derNamenstag der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, ist.
Die Arbeit bleibt nicht an der Wohnungstür zurück. Karl Marx spricht von der „verborgenen Stätte der Produktion“ und meint damit, dass hinter den betrieblichen Fassaden Konflikte zwischen Kapital und Arbeit ausgetragen werden, von denen maximal Bruchteile in einem Kompromiss münden.
Es geht um eines dieser Paare, die ein Kind haben. Nennen wir sie einfach Tanja und Peter (alle Namen geändert). Sie leben in Düsseldorf, zusammen mit ihrem eineinhalb Jahre alten Sohn Georg. Pädagogen würden ihn als „lebhaft“ beschreiben, die Mutter sagt über ihn: „Er ist ein Rabauke.“
choices: Frau Rampf, die Anzahl der außerehelich geborenen Kinder steigt kontinuierlich. Welche Chancen ergeben sich dadurch für Regenbogenfamilien?
Renate Rampf: In Deutschland leben mindestens 7.000 Kinder in Regenbogenfamilien, sie stammen mehrheitlich aus vorangegangenen heterosexuellen Beziehungen,in Eingetragenen Lebenspartnerschaften leben 2.200 Kinder.
Egal, ob im Internet oder in der wirklichen Welt: Derzeit wird wieder einmal gerätselt, ob die Ehe noch zeitgemäß ist. Für die User der Internetplattform ElitePartner ist sie heute jedenfalls „schwieriger als vor drei Generationen“.
Als ich dieses Jahr auf den Kalender geguckt habe, war ich schon bedient. Man muss es ja noch aussprechen dürfen, die Weihnachtszeit ist nicht jedermanns Sache. Familie, die Schwiegereltern. Oma, auch noch Tante Beate. Mein Gott. Wenn es gut läuft wie letztes Jahr, fällt Weihnachten aufs Wochenende.
choices: Herr Fasshauer, gehört zu Christmas Feeling und atemberaubender Weihnachtszeit auch ein Weihnachtsmarkt?
Thomas Fasshauer: Was gibt es Schöneres, als sich auf einem Weihnachtsmarkt mit Freunden, Kollegen oder seiner Familie zu treffen, sich gemeinsam auf Weihnachten einzustimmen und schon mal etwas vorzufeiern?

Empathie-Expertise
Intro – Bonus-Level
Virtuelle Resonanz
Teil 1: Leitartikel – Videospiele in der Psychotherapie
„Spiele einfach genießen“
Teil 1: Interview – Psychologin Silke Lux über gesundheitliche Wirkungen von Videospielen
Spielen gegen Radikalisierung
Teil 1: Lokale Initiativen – Das Kölner Videospiel-Studio Zweisiedlerkrebs
Das Spiel mit der Geschichte
Teil 2: Leitartikel – Was Videospiele über Gesellschaften erzählen
„Eine Komplexität, die man in anderen Medien kaum findet“
Teil 2: Interview – Medienwissenschaftler Christian Schwarzenegger über die kulturelle Bedeutung von Videospielen
Im Rausch der Autobahn
Teil 2: Lokale Initiativen – Das Videospielstudio Z-Software in Lünen
Um die Existenz spielen
Teil 3: Leitartikel – Was Videospiele mit der Wirklichkeit zu tun haben
„Es gibt aufklärerische Spiele“
Teil 3: Interview – Historiker Nico Nolden über Politik und Geschichte in Videospielen
Was Karten verraten
Teil 3: Lokale Initiativen – Bildungsforscher Michael Morawski über Gaming und Geographiedidaktik
Meine fremde Wohnung
Niederlande als Vorreiter für gesundheitsfördernde Videospiele – Europa-Vorbild Niederlande
Tagebuch eines Kellerkinds
Wie Physik-Engines und NPCs einem das Leben vermiesen können – Glosse
Mehr, mehr, mehr!
Intro – Eine eigene Geschichte
Mehr als einem lieb sein kann
Teil 1: Leitartikel – NS-Erbe: Das Arbeitsrecht unterdrückt politischen Widerstand von Beschäftigten
„Im Augenblick sehe ich keine kritische Masse für eine breite Bewegung“
Teil 1: Interview – Politologe Alexander Gallas über Protest, Streik und Generalstreik
Bildung für die diverse Gesellschaft
Teil 1: Lokale Initiativen – Der Kölner Stadtverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Zweifel der Gesellschaft
Teil 2: Leitartikel – Erinnerungskultur muss sich von Ritualen verabschieden
„Verhindern, dass Wissen durch Geschichtspolitik ersetzt wird“
Teil 2: Interview –Historiker Jörn Leonhard über Angriffe auf die Erinnerungskultur
Gegen die Menschenverachtung
Teil 2: Lokale Initiativen – Das Fritz-Bauer-Forum in Bochum
Unser gemeinsames Einwanderungsland
Teil 3: Leitartikel – Wie wir eine freiere Zukunft gestalten können
„Das politische Handlungsbewusstsein fehlt“
Teil 3: Interview – Amadeu-Antonio-Stiftung: Lorenz Blumenthaler über Fremdsein und Diskriminierung
Integration unter Druck
Teil 3: Lokale Initiativen – Der Jugendmigrationsdienst Wuppertal begleitet Menschen durch ein widersprüchliches System
Den Banken widersprechen
Island und das Gemeinwohl – Europa-Vorbild Island
Deutsche Angst
Geschichte und Gedächtnis – Glosse
Deckmantel Gefühl
Intro – Guter Umgang