Schauspieldirektor Jens Groß inszeniert Bölls Roman ausschließlich mit Schauspielerinnen. Leider bleibt die Kritik über weite Strecken abstrakt, ist nicht greifbar, zu unkonkret. Noch am 5. Juli zu sehen.
Ein aufschlussreicher und schmerzhafter Abend: Nicht etwa, weil Uli Masuth das Zündeln der Rechten mit der gesellschaftlichen Spaltung bespricht – sondern, weil er zunehmend selber zündelt.
Woran können wir uns erinnern? Wie werden sich andere an uns erinnern? Diese Fragen stellen den Kern des Rechercheprojekts von Regisseurin und Autorin Verena Regensburger dar. Noch am 5. Juli zu sehen.
Die Tanz-Performance kombiniert Choreografin Barbara Fuchs mit Filmaufnahmen, in denen Antonia Ritzenhoff als schelmischer Musical-Star die zahllosen Eigenschaften des Fuchses besingt. Noch im Oktober zu sehen.
Im Interview sprechen Regisseur Rafael Sanchez und Dramaturgin Sibylle Dudek über den Spielplan und den verschobenen Umzug des Schauspiels an den Offenbachplatz
Die Fortsetzung von „Dressing the City und mein Kopf ist ein Hemd“ knüpft die Gewänder weiter um starre Lampenmasten, ausladende Absperrpfosten und natürlich die umnebelten Köpfe der Menschen in den Metropolen der Republik.
Die neue Produktion des TT-Theaters befasst sich mit den Grenzen der Freiheit. Ab dem 3. Juli zu sehen.
Regisseurin Carina Mischke schickt ein Mädchen auf eine Zeitreise zu Erfinderinnen, die zum Fortschritt der Menschheit beigetragen haben. Noch bis 22. Juni zu sehen.
Regisseurin Frederike Bohr inszeniert das dokumentarische Schauspiel über den Widerstand der Edelweißpiraten gegen das NS-Regime als Erinnerung an zeitlose demokratische Werte.
Nuran David Calis inszeniert Emine Sevgi Özdamars Roman, in dem eine türkische Schauspielerin von ihrer Sinnsuche quer durch das Europa der 1970er-Jahre berichtet. Noch am 20. Mai und 6. Juni zu sehen.

Berd-Eeren für alle
„Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ am Theater der Keller – Auftritt 06/26
„Höchste Qualität nach Köln holen“
Intendant Hein Mulders über den Umzug der Oper in das Haus am Offenbachplatz – Interview 06/26
„Man darf sich selbst nicht aus den Augen verlieren“
Regisseurin Emel Aydoğdu über „Touch The Line“ am Freien Werkstatt Theater – Premiere 06/26
Zauberhaft und antiquiert
„Laterna Magica“ am Theater Bonn – Prolog 05/26
„Wie küsst man richtig?“
Regisseur David Vogel und Choreografin Nina Mackenthun über das Stück „Hundert“ am Schauspiel Köln – Premiere 05/26
Das Phantom der Keller
„Walter Bockmayer. Der andere Millowitsch“ am Theater der Keller – Auftritt 05/26
Schweigen, Flucht und Tod
„Einfach das Ende der Welt“ am Theater Bonn – Prolog 04/26
„Jeder ist Medea“
Regisseur Rüdiger Pape über „Medea 2.0“ am Orangerie Theater – Premiere 04/26
Leichmann statt Leichnam
„Unterweger“ am Schauspiel Köln – Auftritt 04/26
Im Netz der Lügen
„Dear Evan Hansen“ am Jungen Theater Bonn – Prolog 03/26
Die Anarchie der Wörter
„Terrorist:innen“ am Orangerie Theater – Auftritt 03/26
„Wir wollen Räume für ein anderes Zuhören öffnen“
Regisseur Martin Schulze und Dramaturgin Ulrike Janssen über „Wem gehört das Volk?“ am TdK – Premiere 03/26
Rache und Gerechtigkeit
Feministische Version der „Orestie“ am Schauspiel Köln – Prolog 02/26
Hüpfen, nicht denken
„Du musst dich entscheiden!“ am Schauspiel Köln – Auftritt 02/26
Spuk mit Fragezeichen
„2:22“ am Kleinen Theater Bad Godesberg – Prolog 02/26
„Wir denken an ein liebevolles Beschimpfen“
Das Cuma Kollektiv inszeniert „Bühnenbeschimpfung“ am Freien Werkstatt Theater – Premiere 02/26
Das Meer in dir
„Aqua@Cycles“ in der Alten Feuerwache – Theater am Rhein 01/26
Im Hamsterrad des Grauens
„Der Gott des Gemetzels“ am Theater Bonn – Prolog 01/26
„Als säße man in einem flirrenden Zirkuszelt“
Regisseur Sergej Gößner über „Der fabelhafte Die“ am Comedia Theater – Premiere 01/26
Der Tanz der Krähe
„Die Ecke“ in der Alten Wursterei – Auftritt 01/26
Auszeit der Ewigkeit
„Pyrofems“ von Wehr51 im Studio Trafique – Auftritt 12/25
Praktisch plötzlich doof sein
Helge Schneider präsentiert seine neue Tour – Prolog 12/25
„Man spürt den Theatermenschen“
Dirigent Daniel Johannes Mayr über die Bonner Wiederentdeckung der Oper „Die Ameise“ – Premiere 12/25
So verwirrend wie das Leben
„Berlin Alexanderplatz“ am Schauspiel Köln – Prolog 11/25
Verlorene Jahre
„The Drop“ am Jungen Schauspiel in Düsseldorf – Prolog 11/25