Die freie Theaterszene für junges Publikum in NRW zeigt beim Festival Spielarten vom 25. September bis 25. November zehn ausgewählte Produktionen.
Lenah Flaig und Josefine Patzelt befassen sich in ihrer Tanzperformance mit den Strategien, mit denen wir unsere Privilegien gegenüber marginalisierten Gruppen kleinreden. Vom 19. - 22. September zu sehen.
In der Inszenierung um einen Schwärmer mit unglücklicher Kindheit und Sehnsucht nach Anerkennung glänzen Christine Peer, Irine Schwarz und Christina Wiesemann. Noch am 6. September in Köln zu sehen.
In seiner 105-minütigen Inszenierung hetzt Regisseur Zafer Tursun das Wesen aus Franz Kafkas Parabel durch sein unterirdisches Heim. Bis Mitte Oktober zu sehen.
Die Großproduktion zum 20-jährigen Jubiläum des Analog Theaters befasst sich mit der Frage, wie der Planet Erde vor dem ausbeuterischen Zugriff der Menschen gerettet werden kann. Vom 11. bis zum 15. September zu sehen.
Mit „Der Bau“ setzt sich Regisseur Zafer Tursun zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren mit Kafkas Texten auseinander. Ab dem 23. August zu sehen.
In Henrik Ibsens Drama will ein Egozentriker und notorischer Lügner prekären gesellschaftlichen Verhältnissen entfliehen. Vom 7. bis 9. August zu sehen.
Das Diphtong Kollektiv versucht sich an einer Kritik des Patriarchats. Der Inszenierung hätten mehr Lautstärke und Mut zum Missklang gestanden.
Teil zwei des Nachhaltigkeitszyklus von Wehr51 befasst sich nach dem Auftakt „Le Cri – Sterbebegleitung einer Eiche“ (2023) mit der wertvollsten Ressource des Planeten: Wasser.
Schauspieldirektor Jens Groß inszeniert Bölls Roman ausschließlich mit Schauspielerinnen. Leider bleibt die Kritik über weite Strecken abstrakt, ist nicht greifbar, zu unkonkret. Noch am 5. Juli zu sehen.

„Wir wollen Räume für ein anderes Zuhören öffnen“
Regisseur Martin Schulze und Dramaturgin Ulrike Janssen über „Wem gehört das Volk?“ am TdK – Premiere 03/26
Rache und Gerechtigkeit
Feministische Version der „Orestie“ am Schauspiel Köln – Prolog 02/26
Hüpfen, nicht denken
„Du musst dich entscheiden!“ am Schauspiel Köln – Auftritt 02/26
„Wir denken an ein liebevolles Beschimpfen“
Das Cuma Kollektiv inszeniert „Bühnenbeschimpfung“ am Freien Werkstatt Theater – Premiere 02/26
Spuk mit Fragezeichen
„2:22“ am Kleinen Theater Bad Godesberg – Prolog 02/26
Der Tanz der Krähe
„Die Ecke“ in der Alten Wursterei – Auftritt 01/26
„Als säße man in einem flirrenden Zirkuszelt“
Regisseur Sergej Gößner über „Der fabelhafte Die“ am Comedia Theater – Premiere 01/26
Im Hamsterrad des Grauens
„Der Gott des Gemetzels“ am Theater Bonn – Prolog 01/26
Das Meer in dir
„Aqua@Cycles“ in der Alten Feuerwache – Theater am Rhein 01/26
Auszeit der Ewigkeit
„Pyrofems“ von Wehr51 im Studio Trafique – Auftritt 12/25
Praktisch plötzlich doof sein
Helge Schneider präsentiert seine neue Tour – Prolog 12/25
„Man spürt den Theatermenschen“
Dirigent Daniel Johannes Mayr über die Bonner Wiederentdeckung der Oper „Die Ameise“ – Premiere 12/25
Über zwei Ikonen
„Marlene Piaf“ am Theater der Keller – Theater am Rhein 12/25
Verlorene Jahre
„The Drop“ am Jungen Schauspiel in Düsseldorf – Prolog 11/25
So verwirrend wie das Leben
„Berlin Alexanderplatz“ am Schauspiel Köln – Prolog 11/25
Von der Aufgabe des Denkens
Audiowalk „Jeder stirbt für sich allein“ in Köln – Auftritt 11/25
„Ein armes Schwein, aber auch ein Täter“
Regisseur Hans Dreher und Schauspielerin Laura Thomas über „Laios“ am Theater im Bauturm – Premiere 11/25
Utopie auf dem Rückzug
Bertha von Suttners „Die Waffen nieder“ am Theater Bonn – Prolog 10/25
Gegen sich selbst antreten
„Fünf Minuten Stille“ am Kölner FWT – Theater am Rhein 10/25
Muttärr! Oder: Dschungelbuch in Ulm
„Man kann auch in die Höhe fallen“ am Theater Der Keller – Auftritt 10/25
„Wir führen keine Monster vor“
Regisseurin Nicole Nagel über „Aufruhr der Stille #MeTooInceste“ am Orangerie Theater – Premiere 10/25
Schreib dich frei!
„Botin“ in der Alten Versteigerungshalle auf dem Großmarkt – Theater am Rhein 09/25
Die Moralfrage im Warenhaus
„Aufstieg und Fall des Herrn René Benko“ am Schauspiel Köln – Prolog 09/25
„Was kann eine neue Männlichkeit sein?“
Nicola Schubert über ihr Stück „To #allmen“ an Groß St. Martin – Premiere 09/25
Wohin, David?
„Mein Onkel David“ in der Alten Feuerwache – Theater am Rhein 08/25