A War
Dänemark 2015, Laufzeit: 120 Min., FSK 12
Regie: Tobias Lindholm
Darsteller: Pilou Asbæk, Tuva Novotny, Dar Salim
>> www.studiocanal.de/kino/a_war
Vielschichtiges Familiendrama
Extremsituation
"A War" von Tobias Lindholm
Wie schon die gefeierte dänische Regisseurin Susanne Bier („Brothers – Zwischen Brüdern“) widmet sich nun auch ihr Landsmann Lindholm den Folgen des Afghanistan-Einsatzes von dänischen Soldaten, auch und gerade wieder zu Hause. Im ersten Teil schildert er die Extremsituationen, die zwei auf sich alleine gestellte Ehepartner dabei durchleben, danach wird der Film zum Justizfilm, der Fragen der Verantwortung und juristischen Rechtmäßigkeit diskutiert. Nicht erst dann offenbart Lindholm seine thematische Vielschichtigkeit, wenn die unterschiedlichen Gesichtspunkte einer sehr vertrackten Situation erörtert werden.
Der dänische Regisseur verzichtet angenehmerweise völlig darauf, seinen Protagonisten zum Helden zu glorifizieren, was den Film von vergleichbaren US-Produktionen positiv abhebt.
Portland Int. Film Festival 2016: Publikumspreis
(Frank Brenner)
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25
Weinende Wände
Das Filmtheater als Begegnungs- und Spielstätte – Vorspann 09/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Jung-Bäuerinnen bei der Arbeit
„Milch ins Feuer“ im Odeon – Foyer 08/25
Drama, Baby?
Das Arthouse und der Schenkelklopfer – Vorspann 08/25
Gar nicht mal so stumm
Die Internationalen Stummfilmtage in Bonn 2025 – Festival 08/25
Sommergefühle
Leichte Kino-Kost im Juli – Vorspann 07/25
Im Abschiebegefängnis
„An Hour From the Middle of Nowhere“ im Filmhaus – Foyer 06/25
Fortsetzung folgt nicht
Serielles Erzählen in Arthouse und Mainstream – Vorspann 06/25
Wohnen im Film
Die Reihe Filmgeschichten mit „Träumen von Räumen“ im Filmforum NRW – Filmreihe 05/25
Der Filmfrühling ist angebrochen
Die erste Jahreshälfte startet mit bedeutenden Filmfestivals – Vorspann 04/25
Filmischer Feminismus
Das IFFF 2025 in Köln – Festival 04/25
Über die Todesangst
„Sterben ohne Gott“ im Filmhaus – Foyer 03/25
Alles für die Musik
Publikumspremiere von „Köln 75“ im Cinenova – Foyer 03/25
Schlechte Zeiten?
Merz im März und ernste Kost im Kino – Vorspann 03/25
Mit Trauer umgehen
„Poison – Eine Liebesgeschichte“ im Odeon – Foyer 02/25
Gute Zeiten
Wie lang darf ein Film sein? – Vorspann 02/25
Bittersüße Dystopie
„Ein schöner Ort“ in der Aula der KHM – Foyer 01/25
Zeit-Fragen
Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus – Foyer 01/25
Kino als Empathie-Maschine
Warum wir Kino in Zukunft mehr brauchen denn je – Vorspann 01/25
Stark durch Solidarität
„Billige Hände“ im Filmhaus – Foyer 12/24
22 Bahnen
4.9.2025
Übers Ankommen in Deutschland
„Zwischen Sein und Nichtsein“ von Leocadie Uyisenga – Film 12/24
Beule – Zerlegt die Welt
Start: 11.9.2025
Kill the Jockey
Start: 18.9.2025