
Das Ende ist erst der Anfang
Frankreich, Belgien 2017, Laufzeit: 97 Min., FSK 12
Regie: Bouli Lanners
Darsteller: Albert Dupontel, Bouli Lanners, Suzanne Clément
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Verschrobenes Drama
Sinnsuche im Hinterland
„Das Ende ist erst der Anfang“ von Bouli Lanners
Zwei abgehalfterte Kleinkriminelle (Albert Dupontel, Regisseur Bouli Lanners, „Eldorado“) haben einen Job: Sie sollen ein verschwundenes Handy finden, auf dem sensible Daten gespeichert sind. Das Ortungssystem führt sie in die Provinz, wo sie erzürnten Hinterwäldlern und so manch schrägen Gestalten begegnen. Das Handy indes befindet sich in Händen eines flüchtigen Paares, das ein Kind sucht und dabei Jesus findet.
Sympathisch verschrobenes Drama, bei dem die Dialoge nicht immer so cool sind, wie sie sein wollen. So fehlt dem Film die letzte Konsequenz. Zugleich aber unterhält es durch seine Figuren, die hier zu rauem Gitarrentrott durch eine skurrile Welt wandern, die landschaftlich betörend trist bebildert ist. Und Max von Sydow geistert dort auch noch herum.
Berlinale 2016: Preis der Ökumenischen Jury
(Hartmut Ernst)

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