Stefan Westerwelle, Jahrgang 1980, studierte von 2001 bis 2006 an der Kunsthochschule für Medien in Köln. „Solange Du hier bist“ ist sein inzwischen zahlreich ausgezeichneter Abschlussfilm.
Ihre Risikofreudigkeit hat das 1928 eröffnete Rex am Ring gerettet: Catherine Laakmann über das letzte Ring-Kino, das in sechs Sälen eine einzigartige Mischung aus neuen und älteren Filmen bietet.
Das Kölner Filmhaus ist nicht nur ein Lichtspielhaus. Das Kölner Filmhaus ist ein - Filmhaus: In Aus- und Weiterbildungslehrgängen kann man sich hier in Medienberufen ausbilden lassen.
Mitte der 90er schossen in Deutschland die Multiplexe aus dem Boden: Große Leinwände, großer Ton, großes Kino – Funktionalität statt Idylle. Das Cinedom wurde 1991 gebaut und steht seit 1992 unter der Regie von Martin Ebert.
Bereits 1958 begann Manfred Kremer im Sülzer Weisshaus-Kino, 1976 übernahm er es von seinem Vorgänger Quirin Lohrum. Kremer trotzte dabei allen Krisen.
Helmut Rehbein war in Düsseldorf für die UFA-Kinos zuständig und pendelte seit 1983 auch nach Köln, um dort schließlich im Jahr 2000 den UFA-Palast, den heutigen Filmpalast, zu übernehmen.
Was wäre das Kölner Kinoprogramm ohne die Perlen des Filmclubs 813, der seit 1990 Klassiker und längst vergessene Werke des Exploitationkinos mehrmals wöchentlich auf der großen Leinwand zeigt?
Es ist kein Open-Air-Kino, aber man sitzt hier unterm Sternenhimmel: „Die Filmpalette gibt es seit den 60er Jahren und hat schon vieles gesehen“, weiß Dirk Steinkühler, seit 2004 einer der drei Betreiber.
Kinobetreiber Christian Schmalz lässt auch selbst mal den Gong ertönen, bevor es dunkel wird im Saal und sich der Vorhang öffnet: Vorbei am eigenen Biergarten im begrünten Hinterhof der Zülpicher Straße 24 liegt das Off Broadway.
Catherine Laakmann übernahm 1986 das Metropolis am Ebertplatz und hat sich anfangs auf kleine deutsche Premieren, Repertoireprogramm und Double-Features konzentriert. Dann glückte ihr die Umstellung auf ein reines Fremdsprachenkino.

Oppositionelle in der DDR
„Bärbel Bohley – Tagebuch einer Auflehnung“ im Filmhaus – Foyer 06/26
Einmalig in der deutschen Filmszene
„Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ im Weisshaus – Foyer 06/26
Kino ist Oper ist Kino
Das Singspiel und die Leinwand – Vorspann 06/26
Ein Wonnemonat für Filmfans
Neustarts und Preisverleihungen im Mai – Vorspann 05/26
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Was es bedeutet, ein Mädchen zu sein
„Girls Don’t Cry“ im Odeon – Foyer 04/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Filmforum – Foyer 04/26
Filme in die Welt tragen
Das Internationale Frauenfilmfest Dortmund+Köln – Festival 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Ein Fest im Dunkeln
20 Jahre Filmforum NRW – Festival 04/26
Weimerer Republik
Zur freien Filmkunst – Vorspann 04/26
Film für die ganze Familie
„Mein Freund Barry“ im Cinedom – Foyer 03/26
Was uns blüht
Die Oscars und die Zukunft mit KI – Vorspann 03/26
Zu Unrecht beschuldigt
„Blame“ im Odeon – Foyer 02/26
Nur das Allerbeste?
Vom kollektiven Drang zum relativierten Superlativ – Vorspann 02/26
Fiktion mit realen Hintergründen
„White Snail“ im Filmhaus – Foyer 02/26
Bilder von Arbeit, Arbeit am Bild
Das Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus Köln – Foyer 02/26
Alles auf Anfang
Lebensfragen aus weiblicher Perspektive – Vorspann 01/26
„Es ist niemals Pause“
Katharina Pethke über ihre Filme zur Arbeitswelt – Portrait 12/25
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
„Beweise sichern für das, was afghanische Frauen durchmachen“
Sahra Mani über ihren Film „Bread & Roses: A Fight for Women's Rights“ - Portrait 12/25
Langfilmdebüt einer Schauspielerin
„Paternal Leave – Drei Tage Meer“ im Filmhaus – Foyer 12/25
Heldenspektakel
Männerrollen auf Leinwand – Vorspann 12/25