Die 11. Leipziger Filmkunstmesse (19.-21. September) widmete sich ganz dem Arthouse: Prämierung besonderer Filme, Arthouse-Filmprogramm, Kinovertreter und Cineasten – und immer dabei die große Frage, wie die vielfältige Kinolandschaft in Deutschland angesichts der Digitalisierung erhalten werden kann.
Während der Tagung vom 13. bis zum 15. Oktober im Filmhaus Köln geht es in Vorträgen, Panels und Filmvorführungen um das Verhältnis von Film und Politik, und um die zentrale Frage: Was ist eigentlich das Politische an einem Dokumentarfilm?
Das Thema scheint in der Luft zu liegen: Zur Zeit beschäftigt sich auch die Reihe „Intermediale Lektionen“ im Filmforum mit dem Thema Film und Architektur. Kein Wunder: Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Städten.
Anfang der achtziger Jahre begeisterte Adriano Celentano als mürrischer Sommerheld das deutsche Kinopublikum - mit gleichgültigem Gesicht, weit aufgeknöpftem Serafino-Hemd und langen Schritten.
Vor wenigen Wochen wurde eine neue repräsentative Studie vorgelegt, in der sämtliche Branchen digitaler Content-Anbieter im Hinblick auf ihre Gefährdung durch illegale Downloads beleuchtet wurden.
Mit seinem gründlich recherchierten Dokumentar-Film greift Valentin Thurn ein wichtiges Thema unserer Zeit auf, dem bisher eindeutig zu wenig Aufmerksamkeit beschieden war: Der weltweiten Verschwendung von Lebensmitteln.
Bekannt wurde Paul Bettany vor allem durch Blockbuster wie „Ritter aus Leidenschaft“ und „The Da Vinci Code – Sakrileg“. Umso interessanter ist daher seine Rolle in „Der große Crash – Margin Call“, der Ende September anläuft: Der Film, der die Finanzkrise von 2008 aufgreift, entstand mit verhältnismäßig kleinem Budget innerhalb von 17 Tagen.
2003 gründete Anita Elsani die Kölner Filmproduktionsfirma Elsani Film. Die gebürtige Kölnerin produziert seitdem Kino- und Fernsehproduktionen („Ob ihr wollt oder nicht“, „Vivere“), Dramen, die um Selbstfindung, Identität und Familie kreisen.
Michael Glawogger, Jahrgang '59, dreht seit den 90er Jahren Dokumentarfilme wie Spielfilme, Komödien wie Dramen, darunter die Dokus „Megacities“, „Workingman's Death“ und die Spielfilme „Das Vaterspiel“ und „Contact High“.
Donnerstag, 15. September: Bereits zum 5. Mal wurde Mitte September das „Filmhaus Köln“ für eine Woche lang zum kulturellen Bindeglied zwischen Deutschland und China.

Einmalig in der deutschen Filmszene
„Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ im Weisshaus – Foyer 06/26
Kino ist Oper ist Kino
Das Singspiel und die Leinwand – Vorspann 06/26
Ein Wonnemonat für Filmfans
Neustarts und Preisverleihungen im Mai – Vorspann 05/26
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Was es bedeutet, ein Mädchen zu sein
„Girls Don’t Cry“ im Odeon – Foyer 04/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Filmforum – Foyer 04/26
Filme in die Welt tragen
Das Internationale Frauenfilmfest Dortmund+Köln – Festival 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Ein Fest im Dunkeln
20 Jahre Filmforum NRW – Festival 04/26
Weimerer Republik
Zur freien Filmkunst – Vorspann 04/26
Film für die ganze Familie
„Mein Freund Barry“ im Cinedom – Foyer 03/26
Was uns blüht
Die Oscars und die Zukunft mit KI – Vorspann 03/26
Zu Unrecht beschuldigt
„Blame“ im Odeon – Foyer 02/26
Bilder von Arbeit, Arbeit am Bild
Das Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus Köln – Foyer 02/26
Fiktion mit realen Hintergründen
„White Snail“ im Filmhaus – Foyer 02/26
Nur das Allerbeste?
Vom kollektiven Drang zum relativierten Superlativ – Vorspann 02/26
Alles auf Anfang
Lebensfragen aus weiblicher Perspektive – Vorspann 01/26
„Es ist niemals Pause“
Katharina Pethke über ihre Filme zur Arbeitswelt – Portrait 12/25
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
„Beweise sichern für das, was afghanische Frauen durchmachen“
Sahra Mani über ihren Film „Bread & Roses: A Fight for Women's Rights“ - Portrait 12/25
Langfilmdebüt einer Schauspielerin
„Paternal Leave – Drei Tage Meer“ im Filmhaus – Foyer 12/25
Heldenspektakel
Männerrollen auf Leinwand – Vorspann 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25