Technik weckt Begierden: die des Akteurs und die des Zuschauers. Mit dem Aufkommen der modernen Techniken der Fotografie und des Films wuchs auch im Tanz der Wunsch der Selbstdarstellung und Inszenierung als Tänzer:in. Dies konnte als Porträt oder in der tänzerischen Pose geschehen, am besten den Blick in die Kamera und damit zum Betrachter gerichtet. Ein weiterer bahnbrechender Schritt in diese Richtung sind ein Jahrhundert später Instagram und Online-Plattformen, die nun freilich erst recht die Frage nach der Wahrhaftigkeit der Bilder aufwerfen. Die Ausstellung geht diesem Thema im Tanz anhand der eigenen Sammlung nach.
It’s me! | bis 1.3.26 | Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln | 0221 88 89 54 44
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Komme ich gut an?
„It‘s Me“ im Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln – Tanz in NRW 08/25
Vor der Selbstverzwergung
Ausstellung zu den „Goldenen Jahren“ des Tanzes in Köln – Tanz in NRW 06/24
Bewegte Erinnerung
Tanzfilmabend „Der Körper als Archiv“ in der Orangerie – Tanz 11/17
Das Flüchtige des Tanzes einfangen
Ausstellung über den Tanzmaler Ernst Oppler im Tanzarchiv – Kunst 03/17
Subversive Hopserei
Kölner Ausstellung zur politischen Rolle des Tanzes – Tanz in NRW 11/15
Fragile Freiheit
„Mephisto. Under Pressure“ im Studio Trafique
Ein Land neu sehen
Marie Watt im Museum Ludwig
Eine Seelenverwandte
Marianna Simnett in Brühl
Die Weimarer Zeit in Köln
„Gemütlichkeit und Moderne“ in Deutz
Im Ausnahmezustand
Fabian Knecht in der Langen Foundation in Neuss
Dichte Bilder
Die Malerin Cécile Lempert in der Artothek
Keramik als Kunst und zum Gebrauch
„2000 Jahre Keramik“ im Kjubh
Literatur willkommen heißen
„Kindly invited“ am Comedia Theater
Zufall oder Schicksal?
„Jacques der Fatalist und sein Herr“ am Theater Bonn
Podcast und Kirchenglocken
„Dream Team“ an der Oper Köln
Blut im Rhein
„Dat Wasser vun Koelle es jot“ am Schauspiel Köln
Die Bedeutung des Pferdes in Ostasien
„Zum Mondjahr des Pferdes“ im MOK
Wechselnde Perspektiven
Neupräsentation der Sammlung des Museum Schnütgen
Kunst zum Tragen
Schmuck von Künstlerinnen im MAKK
Feine Leichtigkeit
Veronika Moos in Bergisch Gladbach
Sammlung in der Sammlung
Die Julia Stoschek Collection in Neuss
Zeichnung lesen
Die niederländischen Meister in Köln
War doch nur ein Prank
„Max und Moritz“ an der Oper Köln
Vom Lächeln in der Fotografie
„Smile!“ in den Fotoräumen im Museum Ludwig
Köln im Winter
Mitmach-Ausstellung im Kölnischen Stadtmuseum