Kindeswohl
Großbritannien 2017, Laufzeit: 105 Min., FSK 12
Regie: Richard Eyre
Darsteller: Emma Thompson, Stanley Tucci, Fionn Whitehead
>> www.kindeswohl-film.de
Paraderolle für Emma Thompson
Raspa (396), 24.02.2019
Erste Empfehlung: Wenn Sie den Roman noch nicht kennen, lesen Sie ihn. Er ist großartig. Zweitens: Der Film kann die Lektüre nicht ersetzen ( Binsenweisheit natürlich ), das Drehbuch wurde aber von McEwan selbst verfasst und ist von daher schon vertrauenswürdig. Vor allem hat man für die Hauptrolle der Richterin Fiona in Emma Thompson die ideale Besetzung gefunden. Ihr Spiel ist nuanciert und an manchen Stellen geradezu ergreifend. Eine wirklich reife Leistung! Sie vor allen Dingen macht den Film sehenswert.
Ein Gerichtsfilm mit Folgen für die Richterin
woelffchen (597), 17.09.2018
Dieser Film ist in weiten Teilen an den gleichnamigen Roman von Ian McEwan angelehnt, ohne ihn kongruent zu verfilmen. Er beginnt als klassischer Gerichtsfilm, der aber im weiteren Verlauf immer mehr das Innenleben seiner Hauptdarstellerin - hervorragend Emma Thompson! – in den Mittelpunkt stellt. Der weitere Handlungsverlauf verläuft in einer klaren und verständlichen Linie, der man auf Anhieb folgen kann und der es nicht an Spannung und Überraschungen mangelt. Interessant und sehenswert
Richterin in Bedrängnis
mobile (174), 28.08.2018
Emma Thompson spielt eine Richterin, die durch die Ankündigung ihres Mannes, er würde nun eine Affäre beginnen, aus der sonst so gerade verlaufenden Bahn geworfen wird. Auch wenn sie versucht, äußerlich souverän zu wirken, merkt man schnell, dass sich Gefühle in ihre richterlichen Entscheidungen mischen. Nur so ist zu verstehen, dass sie vor dem eigentlich eindeutigen Urteil über die Behandlung eines an Leukämie erkrankten Minderjährigen eben diesen im Krankenhaus besucht. Eine ungewöhnliche Entscheidung, die ein Nachspiel haben wird.
Ein lohnenswertes Drama!
Der Filmfrühling ist angebrochen
Die erste Jahreshälfte startet mit bedeutenden Filmfestivals – Vorspann 04/25
Filmischer Feminismus
Das IFFF 2025 in Köln – Festival 04/25
Über die Todesangst
„Sterben ohne Gott“ im Filmhaus – Foyer 03/25
Alles für die Musik
Publikumspremiere von „Köln 75“ im Cinenova – Foyer 03/25
Schlechte Zeiten?
Merz im März und ernste Kost im Kino – Vorspann 03/25
Mit Trauer umgehen
„Poison – Eine Liebesgeschichte“ im Odeon – Foyer 02/25
Gute Zeiten
Wie lang darf ein Film sein? – Vorspann 02/25
Bittersüße Dystopie
„Ein schöner Ort“ in der Aula der KHM – Foyer 01/25
Zeit-Fragen
Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus – Foyer 01/25
Parthenope
Start: 10.4.2025
Ernest Cole: Lost and Found
Start: 17.4.2025
Oslo Stories: Liebe
Start: 17.4.2025
Quiet Life
Start: 24.4.2025
Toxic
Start: 24.4.2025
Volveréis – Ein fast klassischer Liebesfilm
Start: 1.5.2025
Oslo Stories: Träume
Start: 8.5.2025
Wenn das Licht zerbricht
Start: 8.5.2025
Kino als Empathie-Maschine
Warum wir Kino in Zukunft mehr brauchen denn je – Vorspann 01/25
Mission: Impossible – The Final Reckoning
Start: 21.5.2025
Oslo Stories: Sehnsucht
Start: 22.5.2025
Das Kanu des Manitu
Start: 14.8.2025
Stark durch Solidarität
„Billige Hände“ im Filmhaus – Foyer 12/24
Übers Ankommen in Deutschland
„Zwischen Sein und Nichtsein“ von Leocadie Uyisenga – Film 12/24
Toleranz zum Jahresende
Mit Kino zu mehr Empathie finden – Vorspann 12/24
Tron: Ares
Start: 9.10.2025