Das Festival „Translocal“ am Schauspiel Köln zeigt Theaterstücke, Hörspiele und Lecture Performances.
Glaube ist vielfältig und unterschiedlich. Was alles damit gemeint sein kann, erforscht das diesjährige Sommerblut Festival in Form von Theater, Tanz, Performance und Musik.
Alle, für die Älterwerden ein Tabu ist, sollten in „Die kleine Hexe“ gehen. Denn hier bekommt man trotz eines Alters von 127 Jahren noch immer keinen Eintritt in die Walpurgisnacht.
Regisseur Sebastian Kreyer und seine Darsteller nehmen sich auf kleiner Bühne des großen Verdi und berühmter Diven an.
Till Ertener bringt in der Grotte das Stück des Stockholmer Autors Jonas Hassen Khemiris auf die Bühne, das nach einem Autobombenattentat die Grenzen zwischen Schuld und Unschuld psychologisch auflöst.
Werther ist in Guido Rademachers Inszenierung eine narzisstisch gestörte Persönlichkeit auf der Bühne der Selbstdarstellung.
Melvilles Epos sieht man nicht alle Tage auf der Bühne. Nach dem Erfolg mit „Don Quijote“ wollen es Regisseur Kieran Joel und sein Darsteller-Duo Felix Witzlau und Maximilian Hildebrandt nochmal wissen.
Regisseur Nuran David Calis bringt den verdrängten Völkermord an den Herero und Nama und die Frage der Wiedergutmachung nach Köln.
Plakativer Genderswap: Die Handlung des deutschen Klassikers wird ausnahmsweise von Räuberinnen unsicher gemacht – aus gutem Grund?
Regisseur Volker Lösch geht in Bonn dem Thema „Frau als Opfer“ nach, in Bonn bringt Charlotte Sprenger „Das Fest“ auf die Bühne.

Die Anarchie der Wörter
„Terrorist:innen“ am Orangerie Theater – Auftritt 03/26
„Wir wollen Räume für ein anderes Zuhören öffnen“
Regisseur Martin Schulze und Dramaturgin Ulrike Janssen über „Wem gehört das Volk?“ am TdK – Premiere 03/26
Rache und Gerechtigkeit
Feministische Version der „Orestie“ am Schauspiel Köln – Prolog 02/26
Hüpfen, nicht denken
„Du musst dich entscheiden!“ am Schauspiel Köln – Auftritt 02/26
Spuk mit Fragezeichen
„2:22“ am Kleinen Theater Bad Godesberg – Prolog 02/26
„Wir denken an ein liebevolles Beschimpfen“
Das Cuma Kollektiv inszeniert „Bühnenbeschimpfung“ am Freien Werkstatt Theater – Premiere 02/26
Das Meer in dir
„Aqua@Cycles“ in der Alten Feuerwache – Theater am Rhein 01/26
Im Hamsterrad des Grauens
„Der Gott des Gemetzels“ am Theater Bonn – Prolog 01/26
„Als säße man in einem flirrenden Zirkuszelt“
Regisseur Sergej Gößner über „Der fabelhafte Die“ am Comedia Theater – Premiere 01/26
Der Tanz der Krähe
„Die Ecke“ in der Alten Wursterei – Auftritt 01/26
Auszeit der Ewigkeit
„Pyrofems“ von Wehr51 im Studio Trafique – Auftritt 12/25
Praktisch plötzlich doof sein
Helge Schneider präsentiert seine neue Tour – Prolog 12/25
„Man spürt den Theatermenschen“
Dirigent Daniel Johannes Mayr über die Bonner Wiederentdeckung der Oper „Die Ameise“ – Premiere 12/25
So verwirrend wie das Leben
„Berlin Alexanderplatz“ am Schauspiel Köln – Prolog 11/25
Verlorene Jahre
„The Drop“ am Jungen Schauspiel in Düsseldorf – Prolog 11/25
Über zwei Ikonen
„Marlene Piaf“ am Theater der Keller – Theater am Rhein 12/25
„Ein armes Schwein, aber auch ein Täter“
Regisseur Hans Dreher und Schauspielerin Laura Thomas über „Laios“ am Theater im Bauturm – Premiere 11/25
Von der Aufgabe des Denkens
Audiowalk „Jeder stirbt für sich allein“ in Köln – Auftritt 11/25
Gegen sich selbst antreten
„Fünf Minuten Stille“ am Kölner FWT – Theater am Rhein 10/25
Utopie auf dem Rückzug
Bertha von Suttners „Die Waffen nieder“ am Theater Bonn – Prolog 10/25
Muttärr! Oder: Dschungelbuch in Ulm
„Man kann auch in die Höhe fallen“ am Theater Der Keller – Auftritt 10/25
„Wir führen keine Monster vor“
Regisseurin Nicole Nagel über „Aufruhr der Stille #MeTooInceste“ am Orangerie Theater – Premiere 10/25
Die Moralfrage im Warenhaus
„Aufstieg und Fall des Herrn René Benko“ am Schauspiel Köln – Prolog 09/25
Schreib dich frei!
„Botin“ in der Alten Versteigerungshalle auf dem Großmarkt – Theater am Rhein 09/25
„Was kann eine neue Männlichkeit sein?“
Nicola Schubert über ihr Stück „To #allmen“ an Groß St. Martin – Premiere 09/25