Nach dem Ende bleibt die Erzählung. Das Trauma ist den Bewegungen und der Sprache eingeschrieben.
Die Frau will nicht. Über Monate war sie gefangen, nun will ihr Peiniger sie entlassen. In die Freiheit. Sie ist entsetzt, klammert sich an ihn („Ich bin nichts“).
Max hechtet mit einem Sprung auf die Bühne und rutscht bäuchlings über den weißen Boden. Sportiv und energisch in den Bewegungen versucht er, das Wiedersehen mit zwei Frauen auszuhalten, denen er als Mann nicht gewachsen ist.
Im Theater der Keller inszeniert Torge Kübler „Die Ängstlichen und die Brutalen“ des Autors Nis-Momme Stockmann. Für ihn bezieht das Stück seinen Witz aus einem Spiel mit dem Zuschauer, das gerade durch die Beengtheit des Theaters seine volle Wirkung entfalten kann.
Wie eine Völkerwanderung in Sachen Kleinkunst aussieht, wird einmal im Jahr demonstriert: und zwar Richtung Freiburg. Dort findet regelmäßig im Januar die Internationale Kulturbörse statt – und alle fahren hin.
Entrückt steht Eva auf dem höchsten Punkt der raumgreifenden Rutschbahn, dort wo der Aufstieg in den Niedergang übergeht.
In Hiltrud Kissels Produktion „Der Ismene-Komplex. Psychose 2011“ soll es nicht um die bekannte Antigone gehen, sondern um deren Schwester Ismene.
Die Sätze stehen wie Monumente im Raum, bedeutungsschwere Pause schrauben das Gesagte auf...
„Führerbraut ohne Geschlechtsverkehr“ nannte sie Rudolf Augstein, Alice Schwarzer hingegen erhob sie in den Rang einer Heroine der Frauenbewegung. Das Image der Tänzerin, Regisseurin und Fotografin Leni Riefenstahl ist und bleibt umstritten.

Große Stimmen am Rhein
Reihe „Weltstars in Bonn“ an der Oper Bonn – Prolog 10/26
„Theater kann die richtigen Fragen stellen“
Regisseur Björn Gabriel über „This is Water“ am Studio Trafique – Premiere 10/26
Neue Gräber braucht das Land
Analog Theater und studiobühneköln zeigen „Keyenberg 3“ in der TanzFaktur – Auftritt 10/26
„Wir meinen es sehr ernst“
katze und krieg: „damit wir überleben“ in Kölns Innenstadtt – Premiere 09/26
„Ich verstehe mich als Lektorin der Geschichten“
Dramaturgin Wiebke Rüter über „In bester Lage“ am Schauspiel Köln – Premiere 08/26
Dauerbrenner unter freiem Himmel
Das NN Theater Freiluftfestival 2026 – Prolog 08/26
Ein Straßenfeger im Osten des Reviers
33. Festival Welttheater der Straße in Schwerte
„Was ist der Ursprung von Konflikten?“
Regisseurin Sabine Hahn über „Antigone“ am Comedia Theater – Premiere 07/26
Kopfzustände
„Two Queens“ am Metropol Theater – Auftritt 07/26
Für die ganze Familie
Kostenloses Open-Air-Programm beim „Sommer Köln 2026“ – Prolog 06/26
Berd-Eeren für alle
„Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ am Theater der Keller – Auftritt 06/26
„Höchste Qualität nach Köln holen“
Intendant Hein Mulders über den Umzug der Oper in das Haus am Offenbachplatz – Interview 06/26
„Man darf sich selbst nicht aus den Augen verlieren“
Regisseurin Emel Aydoğdu über „Touch The Line“ am Freien Werkstatt Theater – Premiere 06/26
Zauberhaft und antiquiert
„Laterna Magica“ am Theater Bonn – Prolog 05/26
„Wie küsst man richtig?“
Regisseur David Vogel und Choreografin Nina Mackenthun über das Stück „Hundert“ am Schauspiel Köln – Premiere 05/26
Das Phantom der Keller
„Walter Bockmayer. Der andere Millowitsch“ am Theater der Keller – Auftritt 05/26
Schweigen, Flucht und Tod
„Einfach das Ende der Welt“ am Theater Bonn – Prolog 04/26
„Jeder ist Medea“
Regisseur Rüdiger Pape über „Medea 2.0“ am Orangerie Theater – Premiere 04/26
Leichmann statt Leichnam
„Unterweger“ am Schauspiel Köln – Auftritt 04/26
Im Netz der Lügen
„Dear Evan Hansen“ am Jungen Theater Bonn – Prolog 03/26
Die Anarchie der Wörter
„Terrorist:innen“ am Orangerie Theater – Auftritt 03/26
„Wir wollen Räume für ein anderes Zuhören öffnen“
Regisseur Martin Schulze und Dramaturgin Ulrike Janssen über „Wem gehört das Volk?“ am TdK – Premiere 03/26
Rache und Gerechtigkeit
Feministische Version der „Orestie“ am Schauspiel Köln – Prolog 02/26
Hüpfen, nicht denken
„Du musst dich entscheiden!“ am Schauspiel Köln – Auftritt 02/26
Spuk mit Fragezeichen
„2:22“ am Kleinen Theater Bad Godesberg – Prolog 02/26