Was wird aus dem Tanz in Köln? Ab 2008 sollten jährlich 450.000 Euro im Haushalt bereitgestellt werden, man plante ein Tanzhaus, das sich dann als Wolkenkuckucksheim entpuppte. Im letzten Monat noch fragte die FDP in ihrem Kulturforum nach der Million für den Tanz. Wo ist sie geblieben?
Wenn das Licht bläulich wird, leuchtet die Schrift besonders schön: „LOVE“ steht in Neonpink auf dem Camouflage-Bikini-Höschen, das an einer quer über die Bühne gespannten Leine hängt. Natürlich handelt es sich um ein ironisch gemeintes Requisit, schließlich ist das Publikum gehalten, einer „Drohnenkomödie“ beizuwohnen. G
Für choices sprach Klaus Keil mit den beiden Geschäftsführern des tanZbüro koeln, Achim Conrad und Klaus Dilger, über die Lage des Tanzes in Köln.
„Wir suchen in NRW Leute mit Erfahrung in Kapitalverbrechen.“ Martin Sonneborn tritt mit seiner Partei „Die Partei" an zum Bundestagswahlkampf und besucht NRW, „Stammland der Partei“.
Seit mehr als 20 Jahren zeigen die „Impulse“ des NRW KULTURsekretariats die wichtigsten Produktionen des deutschsprachigen freien Theaters. Unter der künstlerischen Leitung von Tom Stromberg und Matthias von Hartz haben sich die Zuschauerzahlen seit 2007 mehr als verdoppelt.
Wenn die Langeweile am größten ist, die Gewohnheiten uns schier zu erdrücken beginnen, geschehen mitunter die interessantesten Dinge. Sara (Nadja Duesterberg) trödelt, auf dem Weg von der Schule nach Hause lernt sie Ayhan (Ferdi Özten) kennen. „Bist du auch ein Schisser?“, fragt er sie.
Sind das nur die bekannten Demütigungen der Kindheit, die zum späteren Narbengeflecht der Seele führen, oder ist das schon Folter? Ein junger Mann stellt Teller mit Kuchenstücken auf einen Tisch. Vier Kinder, die hintereinander in einer Reihe stehen, lassen ihn und die Jause nicht aus den Augen.
3, 5 und 8. Mit Nummern statt mit Namen werden die Mädchen bezeichnet, abgeleitet von dem Alter, in dem eine Menschenhändlerin ihre kurze Kindheit beendet. Mit einem Märchen und einer glorreichen Aufgabe werden sie geködert: Babys sollen die Drei liefern, für die Reichen.
Es hat Jahre gedauert, bis die deutschen Politiker eingestehen konnten, dass dieses Land Kriege führt. Erst die Verteidigungsminister Jung und Guttenberg rangen sich zu dem Geständnis durch. Dass da nicht nur Feigheit, sondern handfeste Gründe im Weg standen, kann man jetzt im FWT lernen.
choices: Herr Klaus, Sie arbeiten seit einigen Jahren verstärkt mit Komponisten zusammen. Daraus sind „Stücke für Musik“ wie jetzt „Gabe/Gift“ entstanden, aber auch veritable Opern. Wie kam es dazu?
Händl Klaus: Ich schreibe schon sehr lange Libretti, aber es hat gedauert, bis ich Kontakt zu Komponisten, zu Beat Furrer, Klaus Lang oder Georg Friedrich Haas
gefunden habe.

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Regisseur Martin Schulze und Dramaturgin Ulrike Janssen über „Wem gehört das Volk?“ am TdK – Premiere 03/26
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Spuk mit Fragezeichen
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