Kaum einer kommt mehr ohne die Beiden aus – Workaholic und Burn-Out sind zum Inbegriff einer überforderten Gesellschaft im 21. Jahrhundert geworden. Regisseur Kay Link inszeniert ein Sprachballett zwischen Selbstdarstellung und Menschen-Maschinen.
Postdramatischer Boulevard, ist das vorstellbar?
Der Kampf zwischen den Geschlechtern ist ein nie enden wollenden und immer aktuelles Thema und dass man die Geschichten der Bibel auch abseits von Gott und Religiosität, nämlich als Geschlechterkampf, verstehen kann, zeigt Regisseurin Christina Paulhofer in Köln.
Egoismus und fehlende Kommunikation machen aus einer klassischen Komödie eine tragische Familienkatastrophe. Mit viel Gefühl inszeniert German ihr Debütstück am Kölner Theater.
Ein Potpourri verschiedenster Gefühle bietet das Rheinland in Sachen Komik: Ob unterhaltsamer Ratespaß, ein Ausflug in die sündige Modewelt oder geballtes Wettbewerbskabarett – für jeden ist etwas dabei.
Bei den Kölner Theaterpreisen gab es viele Gewinner
Moritz Sostmann inszeniert Kafkas Romanfragment als Puppenspiel.
Es ist schon ein Kreuz mit diesem Stück. So oft freudig gesehen, so oft boshaft amüsiert und doch bleibt es immer mehr eine Zeitreise in eine Vergangenheit, die nie mehr wiederkommt, weil sie von der Gegenwart längst ad absurdum geführt wurde.
Persönlichkeiten, Lebensläufe, Managerverhalten und und und… Zu allem und jedem gibt es in der heutigen Welt das passende Coaching. Lothar Kittstein und Michael Lippold zeigen den Weg zur Ich-Optimierung, Unvorhersehbarkeiten und eine latent bedrohliche Atmosphäre inklusive.
Die Geschichte der Liebesschlösser an der Kölner Hohenzollernbrücke ist in der Inszenierung des Theaters der Keller nicht mehr als eine „Revue aus der Mitte der Stadt“ geworden. Liebhaber der seichten Unterhaltung und Karaokefans werden jedoch dank gut gesungener Cover-Songs auf ihre Kosten kommen.

Schweigen, Flucht und Tod
„Einfach das Ende der Welt“ am Theater Bonn – Prolog 04/26
Leichmann statt Leichnam
„Unterweger“ am Schauspiel Köln – Auftritt 04/26
„Jeder ist Medea“
Regisseur Rüdiger Pape über „Medea 2.0“ am Orangerie Theater – Premiere 04/26
Im Netz der Lügen
„Dear Evan Hansen“ am Jungen Theater Bonn – Prolog 03/26
Die Anarchie der Wörter
„Terrorist:innen“ am Orangerie Theater – Auftritt 03/26
„Wir wollen Räume für ein anderes Zuhören öffnen“
Regisseur Martin Schulze und Dramaturgin Ulrike Janssen über „Wem gehört das Volk?“ am TdK – Premiere 03/26
Rache und Gerechtigkeit
Feministische Version der „Orestie“ am Schauspiel Köln – Prolog 02/26
Hüpfen, nicht denken
„Du musst dich entscheiden!“ am Schauspiel Köln – Auftritt 02/26
„Wir denken an ein liebevolles Beschimpfen“
Das Cuma Kollektiv inszeniert „Bühnenbeschimpfung“ am Freien Werkstatt Theater – Premiere 02/26
Spuk mit Fragezeichen
„2:22“ am Kleinen Theater Bad Godesberg – Prolog 02/26
Der Tanz der Krähe
„Die Ecke“ in der Alten Wursterei – Auftritt 01/26
„Als säße man in einem flirrenden Zirkuszelt“
Regisseur Sergej Gößner über „Der fabelhafte Die“ am Comedia Theater – Premiere 01/26
Im Hamsterrad des Grauens
„Der Gott des Gemetzels“ am Theater Bonn – Prolog 01/26
Das Meer in dir
„Aqua@Cycles“ in der Alten Feuerwache – Theater am Rhein 01/26
Auszeit der Ewigkeit
„Pyrofems“ von Wehr51 im Studio Trafique – Auftritt 12/25
Praktisch plötzlich doof sein
Helge Schneider präsentiert seine neue Tour – Prolog 12/25
„Man spürt den Theatermenschen“
Dirigent Daniel Johannes Mayr über die Bonner Wiederentdeckung der Oper „Die Ameise“ – Premiere 12/25
Über zwei Ikonen
„Marlene Piaf“ am Theater der Keller – Theater am Rhein 12/25
Verlorene Jahre
„The Drop“ am Jungen Schauspiel in Düsseldorf – Prolog 11/25
So verwirrend wie das Leben
„Berlin Alexanderplatz“ am Schauspiel Köln – Prolog 11/25
Von der Aufgabe des Denkens
Audiowalk „Jeder stirbt für sich allein“ in Köln – Auftritt 11/25
„Ein armes Schwein, aber auch ein Täter“
Regisseur Hans Dreher und Schauspielerin Laura Thomas über „Laios“ am Theater im Bauturm – Premiere 11/25
Utopie auf dem Rückzug
Bertha von Suttners „Die Waffen nieder“ am Theater Bonn – Prolog 10/25
Gegen sich selbst antreten
„Fünf Minuten Stille“ am Kölner FWT – Theater am Rhein 10/25
Muttärr! Oder: Dschungelbuch in Ulm
„Man kann auch in die Höhe fallen“ am Theater Der Keller – Auftritt 10/25