R.E.D. - Älter, härter, besser
USA 2010, Laufzeit: 111 Min.
Regie: Robert Schwentke
Darsteller: Bruce Willis, Helen Mirren, Morgan Freeman, John Malkovich
(nichts) für kleine Jungs
asrael (6), 29.12.2010
R.E.D. - Retired. extremely dangerous – der Name ist Programm. Und wenn das "R" nicht wäre, könnte man sogar sagen: Da werden die Träume von kleinen Jungs wahr: so, wie Bruce Willis & Co. da halb Amerika auf Trab halten, so stellt man sich Superhelden vor; da freut sich (auch) das Kind im Manne. Nur nicht unbedingt, dass die Helden schon im fortgeschrittenen Alter sind. Oder, dass sie *gegen* CIA und Secret Service antreten. Und auch die sehr fein dosierte Selbstironie auf das Spionage-Genre ist wohl eher für Männer als die Kinder in ihnen gedacht.
Als Popcorn-Kino tut der Film definitiv seine Pflicht. Die Story ... nun, ehrlich gesagt: Ich *weiß* es einfach nicht. Sie war für mich beim Sehen halt Nebensache.
In einem Punkt ist der Film für's Action-Genre noch bemerkenswert: Kampfsport spielt keine große Rolle – es geht um Firepower, Punkt. Aber wenn die Opas (und Oma) als Kung-Fu-Lehrer aufgetreten wären, hätte das wohl ziemlich albern gewirkt.
Spaß
Colonia (683), 10.11.2010
So viel Spaß kann also Krachwumm und Ballerei und Leutetotschießen machen. Ich bin erstaunt (über mich) und ziehe gleichzeitig den imaginären Hut vor dieser Action-Komödie, die mich mal nicht gelangweilt hat. Natürlich auch wegen der hervorragenden Darsteller.
Ganz gut
nate (49), 03.11.2010
Nicht revolutionär und auch nicht alle Witze kommen ganz beim Publikum an, aber die meisten landen treffsicher. Wie bereits jede Kritik in Zeitungen die man lesen konnte gesagt hat, merkt man den Darstellern an, das sie anscheinend Spaß an der Sache hatten. Besonders John Malkovich und Helen Mirren stechen aus dem Ensemble heraus. Bruce Willis= natürlich cool wie eh und je. Der Film versteht es, viele gute Ansätze in Sachen Stil zu finden, diese jedoch leider nicht zu vertiefen. Insgesamt würde ich sagen: 4 Sterne für einen unterhaltsamen Abend.
Super lustig..und absolut KEINE "Längen"
petrina05 (17), 29.10.2010
Der Film war schlicht und ergreifend eine perfekte Wahl!!
Sehr lustig, Schauspieler TOP..und es gab wirklich keinen Moment der sogenanten "Längen" !!
..um genau zu sein, ist die Zeit verflogen..
Die Geschichte kommt spannend rüber, laut--ja!! Zu laut--nein!
Und ein Hollywood-Actionfilm ohne Ballerei wäre ja keine..von daher..
absolut empfehlenswert!
Kurzweilig und ausreichend...
otello7788 (554), 27.10.2010
...um sich knapp 2h unterhalten zu lassen. Den Blödsinn, den sie hier als Film verkaufen, trägt sich durch die erlesene Schauspielerauswahl, die offensichtlich viel Spaß beim Drehen gehabt hat. Malkovich als durchgeknallter Ex-Special Agent (10 years of daily LSD) ist groß und Bruce cool (as always).

Ein Wonnemonat für Filmfans
Neustarts und Preisverleihungen im Mai – Vorspann 05/26
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Was es bedeutet, ein Mädchen zu sein
„Girls Don’t Cry“ im Odeon – Foyer 04/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Filmforum – Foyer 04/26
Filme in die Welt tragen
Das Internationale Frauenfilmfest Dortmund+Köln – Festival 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Ein Fest im Dunkeln
20 Jahre Filmforum NRW – Festival 04/26
Weimerer Republik
Zur freien Filmkunst – Vorspann 04/26
Film für die ganze Familie
„Mein Freund Barry“ im Cinedom – Foyer 03/26
Was uns blüht
Die Oscars und die Zukunft mit KI – Vorspann 03/26
Zu Unrecht beschuldigt
„Blame“ im Odeon – Foyer 02/26
Nur das Allerbeste?
Vom kollektiven Drang zum relativierten Superlativ – Vorspann 02/26
Fiktion mit realen Hintergründen
„White Snail“ im Filmhaus – Foyer 02/26
Bilder von Arbeit, Arbeit am Bild
Das Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus Köln – Foyer 02/26
Alles auf Anfang
Lebensfragen aus weiblicher Perspektive – Vorspann 01/26
„Es ist niemals Pause“
Katharina Pethke über ihre Filme zur Arbeitswelt – Portrait 12/25
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
„Beweise sichern für das, was afghanische Frauen durchmachen“
Sahra Mani über ihren Film „Bread & Roses: A Fight for Women's Rights“ - Portrait 12/25
Langfilmdebüt einer Schauspielerin
„Paternal Leave – Drei Tage Meer“ im Filmhaus – Foyer 12/25
Heldenspektakel
Männerrollen auf Leinwand – Vorspann 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
In NRW wird Kino wirklich gelebt
Verleihung der Kinoprogrammpreise NRW in der Wolkenburg – Foyer 11/25
Auf Identitätssuche
Die 17. Ausgabe des Filmfestivals Cinescuela in Bonn – Festival 11/25