Nordwand
D 2007, Laufzeit: 126 Min., FSK 12
Regie: Philipp Stölzl
Darsteller: Benno Fürmann, Johanna Wokalek, Ulrich Tukur, Florian Lukas, Georg Friedrich, Simon Schwarz, Erwin Steinhauer, Branko Samarovski, Petra Morzé, Hanspeter Müller-Drossaart, Peter Zumstein, Martin Schick, Erni Mangold, Hannes Thanheiser
Kino
Colonia (683), 24.01.2011
Mal davon abgesehen, dass es mir ziemlich wurscht ist, wer warum und wie meint, er müsse welche Berggipfel unbedingt bezwingen: "Nordwand" ist ein richtiger, echter Kinofilm. Für die Leinwand gemacht. Das hat man in Deutschland ja nicht so oft.
Ja, aber ...
Raspa (396), 20.11.2008
Ja, es stimmt schon, dass die Figuren recht flache Charaktere sind. Ihre Dialoge wirken oft ziemlich papieren. Das Ende ist allzu sehr ausgewalzt. Und wie soll man der Wokalek ( Luise ) abnehmen, dass sie ihre Kindheit und Jugend in Berchtesgaden verbracht hat, wenn man nichts davon in ihrer Aussprache und Intonation wahrnimmt? Aber: Die Szenen, die Auf- und Abstieg in der Bergwand zeigen, sind großartig, sind atemberaubend. Deshalb bin ich letztlich doch froh, mir die letzte Vorstellung, in der der Film bei uns noch gezeigt wurde, angesehen zu haben. Denn dies ist nun wirklich ein Film, bei dem man nicht auf die DVD warten sollte.
Großes Kino aus Deutschland
otello7788 (554), 11.11.2008
Der Film bedarf unbedingt einer großen Leinwand. Er ist exzellent fotografiert und perfekt ausgestattet. Auch wenn manche Sätze nicht verständlich sind, ist der Sound fast atemraubend. Man vermeint in vielen Szenen den frostigen Wind förmlich zu spüren. Perfekt gemacht und nervenzerreißend spannend - grosses Kino!
Beeindruckend
woelffchen (597), 02.11.2008
" 'Nordwand' ist ein intensives, bilgewaltiges, handwerklich beeindruckendes und großartig besetztes Bergsteigerdrama ..." (Ch. Petersen, filmstarts.de)
Wenn man es mainstream sieht und nicht so sehr auf der zeitgeschichtliche Ebene, bekommt man viel von der Dramatik der Eigernordwand und von der unheimlichen Spannung mit, die von ihr ausgeht, auch wenn man noch nicht an ihrem Fuße auf dem Grindelwalder Friedhof die Gräber der Abgestürzten gesehen hat.
Der Filmfrühling ist angebrochen
Die erste Jahreshälfte startet mit bedeutenden Filmfestivals – Vorspann 04/25
Filmischer Feminismus
Das IFFF 2025 in Köln – Festival 04/25
Über die Todesangst
„Sterben ohne Gott“ im Filmhaus – Foyer 03/25
Alles für die Musik
Publikumspremiere von „Köln 75“ im Cinenova – Foyer 03/25
Schlechte Zeiten?
Merz im März und ernste Kost im Kino – Vorspann 03/25
Mit Trauer umgehen
„Poison – Eine Liebesgeschichte“ im Odeon – Foyer 02/25
Gute Zeiten
Wie lang darf ein Film sein? – Vorspann 02/25
Bittersüße Dystopie
„Ein schöner Ort“ in der Aula der KHM – Foyer 01/25
Zeit-Fragen
Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus – Foyer 01/25
Parthenope
Start: 10.4.2025
Ernest Cole: Lost and Found
Start: 17.4.2025
Oslo Stories: Liebe
Start: 17.4.2025
Quiet Life
Start: 24.4.2025
Toxic
Start: 24.4.2025
Volveréis – Ein fast klassischer Liebesfilm
Start: 1.5.2025
Oslo Stories: Träume
Start: 8.5.2025
Wenn das Licht zerbricht
Start: 8.5.2025
Kino als Empathie-Maschine
Warum wir Kino in Zukunft mehr brauchen denn je – Vorspann 01/25
Mission: Impossible – The Final Reckoning
Start: 21.5.2025
Oslo Stories: Sehnsucht
Start: 22.5.2025
Das Kanu des Manitu
Start: 14.8.2025
Stark durch Solidarität
„Billige Hände“ im Filmhaus – Foyer 12/24
Übers Ankommen in Deutschland
„Zwischen Sein und Nichtsein“ von Leocadie Uyisenga – Film 12/24
Toleranz zum Jahresende
Mit Kino zu mehr Empathie finden – Vorspann 12/24
Tron: Ares
Start: 9.10.2025