Geliebte Jane
USA/Großbritannien 2007, Laufzeit: 120 Min., FSK 0
Regie: Julian Jarrold
Darsteller: Anne Hathaway, James McAvoy, James Cromwell, Julie Walters, Maggie Smith, Laurence Fox, Ian Richardson, Joe Anderson, Lucy Cohu, Anna Maxwell Martin, Leo Bill, Jessica Ashworth, Michael James Ford
Nach den erfolgreichen Verfilmungen von Jane Austens Romanen widmet sich „Geliebte Jane“ nun dem Leben einer der größten Autorinnen der Literaturgeschichte. Im Zentrum steht dabei eine Liebesbeziehung in frühen Jugendjahren, die Austens Gefühlswelt und ihr literarisches Schaffen nachhaltig beeinflusst hat.
Im England des 19. Jahrhunderts lassen die gesellschaftlichen Konventionen kaum Platz für echte Gefühle. Das muss auch die junge Pfarrerstochter Jane Austen erfahren. Noch ganz am Anfang ihres literarischen Schaffens hegt sie romantische Vorstellungen von der großen Liebe, die sich auch zu erfüllen scheinen, als sie dem attraktiven und lebenslustigen Iren Tom Lefroy begegnet.
Die letzten drei Verfilmungen von Jane Austens Romanen – "Sinn und Sinnlichkeit", "Emma" und "Stolz und Vorurteil" – waren in sich stimmige und gelungene Adaptionen der bekannten Werke. „Geliebte Jane“ reiht sich in diese Serie ein, obwohl kein Roman zu Grunde liegt, sondern ein neuer Blick auf ihre Biographie. Mit einer herausragend agierenden Anne Hathaway („Der Teufel trägt Prada“) in der Hauptrolle fügt der Film Person und Literatur als wunderschön erzählte Liebesgeschichte zusammen.
(Eric Horst)
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25
Weinende Wände
Das Filmtheater als Begegnungs- und Spielstätte – Vorspann 09/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Jung-Bäuerinnen bei der Arbeit
„Milch ins Feuer“ im Odeon – Foyer 08/25
Drama, Baby?
Das Arthouse und der Schenkelklopfer – Vorspann 08/25
Gar nicht mal so stumm
Die Internationalen Stummfilmtage in Bonn 2025 – Festival 08/25
Sommergefühle
Leichte Kino-Kost im Juli – Vorspann 07/25
Im Abschiebegefängnis
„An Hour From the Middle of Nowhere“ im Filmhaus – Foyer 06/25
Fortsetzung folgt nicht
Serielles Erzählen in Arthouse und Mainstream – Vorspann 06/25
Wohnen im Film
Die Reihe Filmgeschichten mit „Träumen von Räumen“ im Filmforum NRW – Filmreihe 05/25
Der Filmfrühling ist angebrochen
Die erste Jahreshälfte startet mit bedeutenden Filmfestivals – Vorspann 04/25
Filmischer Feminismus
Das IFFF 2025 in Köln – Festival 04/25
Über die Todesangst
„Sterben ohne Gott“ im Filmhaus – Foyer 03/25
Alles für die Musik
Publikumspremiere von „Köln 75“ im Cinenova – Foyer 03/25
Schlechte Zeiten?
Merz im März und ernste Kost im Kino – Vorspann 03/25
Mit Trauer umgehen
„Poison – Eine Liebesgeschichte“ im Odeon – Foyer 02/25
Gute Zeiten
Wie lang darf ein Film sein? – Vorspann 02/25
Bittersüße Dystopie
„Ein schöner Ort“ in der Aula der KHM – Foyer 01/25
Zeit-Fragen
Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus – Foyer 01/25
Kino als Empathie-Maschine
Warum wir Kino in Zukunft mehr brauchen denn je – Vorspann 01/25
Stark durch Solidarität
„Billige Hände“ im Filmhaus – Foyer 12/24
22 Bahnen
4.9.2025
Übers Ankommen in Deutschland
„Zwischen Sein und Nichtsein“ von Leocadie Uyisenga – Film 12/24
Beule – Zerlegt die Welt
Start: 11.9.2025
Kill the Jockey
Start: 18.9.2025