Kriege haben die Welt gemacht. Verteilung von Macht und Ressourcen, Grenzen oder kulturelles Selbstverständnis hängen maßgeblich ab von bewaffneten Konflikten, Fragen von Kriegsschuld, Erinnern oder Versöhnen trennen oder einen Gesellschaften.
„Der ungerechteste Frieden ist immer noch besser als der gerechteste Krieg“, befand Marcus Tullius Cicero (römischer Redner, 106-43 vor Chr). „War, what is it good for? Absolutely nothing!“, sangen The Temptations 1970 mitten im Vietnamkrieg. Doch Frieden scheint mit dem Menschen inkompatibel zu sein.
Der Kolonialismus hat das Verhältnis zwischen dem globalen Süden und dem Westen geprägt. Der Historiker Andreas Eckert diskutiert, wie sich dieses Verhältnis verändert hat.
Die Ausstellung beleuchtet ein vernachlässigtes Kapitel der Kriegsgeschichte und zeigt Schicksale und Kämpfe, die in der europäischen Erinnerungskultur oft unsichtbar geblieben sind.
Sexualisierte Gewalt als Kriegswaffe: Das grausame Verbrechen zerstört Gesellschaften. Trotz völkerrechtlicher Fortschritte bleiben Strafverfolgung, Opferschutz und Prävention schwierig.
Sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten nimmt dramatisch zu, stellt Frank Mischo fest. Der Kindernothilfe-Mitarbeiter diskutiert, wie Opfern geholfen werden kann und Täter verfolgt werden können.
Die Initiative klärt über die Geschichte des NS-Zwangsarbeitslagers auf und setzt sich dafür ein, dass auch weniger bekannte Opfergruppen nicht in Vergessenheit geraten.
Der globale Süden wendet sich vermehrt Ländern wie China und Russland zu. Das hat nicht nur mit den jüngsten Kriegen des Westens, sondern auch mit einem jahrhundertelangen brutalen Kolonialregime zu tun.
Die politische Weltordnung ist ins Rutschen geraten. Der Politikwissenschaftler Ulrich Brand spricht über neue Machtverhältnisse sowie soziale und ökologische Herausforderungen.
Die globalen Machtverschiebungen können Konflikte verschärfen oder eine gerechtere Politik ermöglichen. Der Experte für Politische Ökonomie und Krisentheorie an der Uni Wuppertal ordnet einige Herausforderungen ein.

Wutbildung
Intro – Belesene Gesellschaft
Druck lass nach
Teil 1: Leitartikel – Das Ende der Literatur wie wir sie kennen?
„Mit der heißen Nadel gestrickt“
Teil 1: Interview – Lektorin und Schriftstellerin Nina Weber gibt Einblicke in die Literaturbranche
Für eine Stadt, die schreibt und liest
Teil 1: Lokale Initiativen – Der Verein Literaturszene Köln
Literatur erster Klasse
Teil 2: Leitartikel – Ob ein Buch lesenswert ist, hängt nicht von Genres oder Debatten ab
„Bücherlesen ähnelt einer demokratischen Verständigung“
Teil 2: Interview – Literaturkritikerin Insa Wilke über klassische und neue Literaturkritik
Literatur ohne Bindestrich
Teil 2: Lokale Initiativen – Das Festival Literaturdistrikt in Essen
Bildschirm vs. Buch
Teil 3: Leitartikel – Über Lesekompetenzen in Smartphone-Zeiten
„Lesen ist die Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe“
Teil 3: Interview – Verlegerin Julia Bielenberg über Leseförderung und Bildungspolitik
Lesen beginnt mit Lust
Teil 3: Lokale Initiativen – Germanistin Caroline Wittig führt Kinder an Literatur heran
Lesen als Bürgerrecht
Gegen die Lesekrise – Europa-Vorbild Spanien
Bestseller im Liveticker
Literatur und Bildung als Events der Leistungsgesellschaft – Glosse
Wohnträume
Intro – Das große Versagen
Von Vorwand zu Vorwand
Teil 1: Leitartikel – Politik ist nicht getrieben, sie lässt sich einspannen
„Für die Parteien steht viel auf dem Spiel“
Teil 1: Interview – Politologin Dorothée de Nève über Identität und Konsens in der Politik
Helfen statt Ausgrenzen
Teil 1: Lokale Initiativen – Das Interkulturelle Zentrum in Köln-Nippes
Die Natur nimmt sich Zeit – die wir nicht haben
Teil 2: Leitartikel – Über Naturschutz, Wirtschaft und politische Kurzsichtigkeit
„Die Einschläge kommen näher“
Teil 2: Interview – Politologe Reinhard Loske über Naturschutz und wirtschaftliche Interessen
„Fellnasen“ im Wohnzimmer
Teil 2: Lokale Initiativen – Bochumerin hilft ehrenamtlich Fledermäusen
Die Demokratie endet mit einem Wimmern
Teil 3: Leitartikel – Politik muss begreifen: Die Bevölkerung ist systemrelevant
„Deutschland ist ungleicher geworden“
Teil 3: Interview – Soziologin Bettina Kohlrausch über Armut, Existenzängste und Sozialstaat
Entlastung ist nur ein Anfang
Teil 3: Lokale Initiativen – Kindertal-Vorsitzende Susanne Bossy über Kinderarmut in Wuppertal
Neues Vertrauen
Digitale Bürgerbeteiligung – Europa-Vorbild Spanien
Ist die Welt erst ruiniert …
Gut erzählt ist auch Ungerechtigkeit eine spannende Geschichte – Glosse
Empathie-Expertise
Intro – Bonus-Level