Das Protestieren wird einem gerade nicht leicht gemacht. Da möchte man sich im Zuge der immer stärker werdenden Pegida-Front und aufgrund der Gräueltaten der Dschidahisten beim Anschlag auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo sozial engagieren, aber man weiß nicht wohin. Morgen finden fast zeitgleich zwei Demonstrationen statt, die nahezu dieselbe Thematik ansprechen. choices hilft euch bei der Entscheidung, damit ihr nicht auf der falschen Demo landet.
Ab 17.30 Uhr findet am Mittwoch (14.1.) eine Gegendemonstration zur angekündigten Kögida Demonstration statt. Treffpunkt ist die Trankgasse/Ecke Kreuzblume gegenüber vom Dom-Portal. Unter dem Motto „Pegida? Läuft nicht in Köln!“ rufen „Köln gegen rechts“ und „Kein Veedel für Rassismus“ dazu auf, sich der um 18.30 Uhr stattfindenden Kögida-Demo entgegenzustellen. Wie der Kölner Stadtanzeiger bekannt gab, wurde der geplante „islamkritische Abendspaziergang“ jedoch zu einer Kundgebung auf der Komödienstraße reduziert. Wem es primär darum geht, gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit einzustehen, der ist bei der Gegendemonstration genau richtig.
Hier findet ihr die Facebook-Veranstaltung zu „Pegida? Läuft nicht in Köln!“
Eine halbe Stunde später um 18 Uhr findet hingegen vor dem EL-DE-Haus am Appelhofplatz eine Trauerkundgebung im Zuge der Anschläge auf die Redaktion von Charlie Hebdo und auf einen jüdischen Supermarkt statt. Gemeinsam wird hier der 17 Opfer der dschihadistischen Attentäter gedacht, die vergangene Woche tragisch ihr Leben verloren. Zentraler Organisator der Kundgebung ist das lokalpolitische Bündnis „Köln stellt sich quer“. Einziger Redner an dem Abend ist der Kölner Schriftsteller Dr. Navid Kermani, die musikalische Begleitung folgt durch Hans Lüdemann. Wer sich dem internationalen Slogan „Je suis Charlie“ anschließen möchte, sollte morgen zum Appelhofplatz kommen.
Hier findet ihr die Facebook-Veranstaltung zu „Wir sind Charlie – Für Freiheit und Vielfalt“
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