Um den Maler Edgar Degas geht es in dem Projekt „Zwei Erinnerungen“ in der Orangerie nur aufhängerweise: Degas wurde blind, und der Theaterabend von Stefan Rogge soll ins Innere führen.
Er schickt seiner Verlobten ein detailliertes Erziehungsprogramm. Er schreibt ein Drama über einen ängstlichen preußischen Offizier und wunderte sich über die Reaktionen. Er gibt eine Zeitung heraus, gegen deren Drastik nicht mal die „Bild“-Zeitung ankommt.
In der Erwachsenenbildung ist die „lebendige Statistik“ ein gern genutztes Mittel. Benannt werden dabei Kriterien, nach denen sich die Seminarteilnehmer im Raum verteilen – zum Beispiel: Alle Rheinländer nach links.
Der junge Regisseur Stefan Nagel, der bisher am Schauspiel Köln als Regieassistent engagiert war, inszeniert jetzt in der Freien Szene. Im Gespräch stellt er seine nächste Arbeit vor: Shakespeares „Othello“.
Die rheinische Frohnatur hat ein Faible für Nikoläuse mit roten Zipfelmützen: Das lässt sich nicht nur auf den ins Kraut schießenden Weihnachtsmärkten beobachten, auch in der Kleinkunst-Szene wimmelt es nur so von diesen lustigen Gesellen, die man allenthalben an Häuserwänden emporklettern oder in Kaufhäusern herumtapern sieht.
Im September gab die von NRW-Kulturministerin Ute Schäfer einberufene Theaterkonferenz die Ergebnisse bekannt, wie die vom Land bereitgestellten 4,5 Millionen Euro für Stadttheater und Orchester besonders finanzschwacher Städte verteilt werden sollten.
Witzig, bezaubernd, unheimlich: Das Theater- und Tanzfestival Gobalize:Cologne startete ansprechend, dank des herausgeputzten ehemaligen Ufa-Filmpalast einerseits, und der Inszenierung „Teach Us To Outgrow Our Madness“ der Isländerin Erna Omarsdittor andererseits.
In Karin Epplers Krimiparodie geht es um ein Insektenleben, nämlich das der Wanze Muldoon. Zusätzlich zu dieser Rolle übernimmt Schauspieler Burghard Braun auch noch sämtliche andere Rollen des Stücks, die der Insektenstaat für ihn bereit hält. Und das ist dann nicht nur für Kinder ein großes Vergnügen.
Das Stück „… und raus bist du!“ ist nicht nur etwas für Kinder, zeigt es doch, welchem Leistungsdruck gerade die jetzige Generation von Schülern ausgesetzt ist. Und sich in diese Situation einmal hinein zu fühlen, kann keinem Erwachsenen schaden …
Diana Anders und Barbara Kratz inszenieren Virginia Woolfs Roman „Orlando“ im Freien Werkstatt Theater. Nicht nur das findig entworfene Bühnenbild fällt dabei ins Auge: Barbara Kratz stellt die einzige Schauspielerin des Stücks und schlüpft mit viel Spielfreude in sämtliche Rollen.

„Wir meinen es sehr ernst“
katze und krieg: „damit wir überleben“ in Kölns Innenstadtt – Premiere 09/26
„Ich verstehe mich als Lektorin der Geschichten“
Dramaturgin Wiebke Rüter über „In bester Lage“ am Schauspiel Köln – Premiere 08/26
Ein Straßenfeger im Osten des Reviers
33. Festival Welttheater der Straße in Schwerte
Dauerbrenner unter freiem Himmel
Das NN Theater Freiluftfestival 2026 – Prolog 08/26
Kopfzustände
„Two Queens“ am Metropol Theater – Auftritt 07/26
„Was ist der Ursprung von Konflikten?“
Regisseurin Sabine Hahn über „Antigone“ am Comedia Theater – Premiere 07/26
Für die ganze Familie
Kostenloses Open-Air-Programm beim „Sommer Köln 2026“ – Prolog 06/26
Berd-Eeren für alle
„Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ am Theater der Keller – Auftritt 06/26
„Man darf sich selbst nicht aus den Augen verlieren“
Regisseurin Emel Aydoğdu über „Touch The Line“ am Freien Werkstatt Theater – Premiere 06/26
„Höchste Qualität nach Köln holen“
Intendant Hein Mulders über den Umzug der Oper in das Haus am Offenbachplatz – Interview 06/26
„Wie küsst man richtig?“
Regisseur David Vogel und Choreografin Nina Mackenthun über das Stück „Hundert“ am Schauspiel Köln – Premiere 05/26
Zauberhaft und antiquiert
„Laterna Magica“ am Theater Bonn – Prolog 05/26
Das Phantom der Keller
„Walter Bockmayer. Der andere Millowitsch“ am Theater der Keller – Auftritt 05/26
Schweigen, Flucht und Tod
„Einfach das Ende der Welt“ am Theater Bonn – Prolog 04/26
Leichmann statt Leichnam
„Unterweger“ am Schauspiel Köln – Auftritt 04/26
„Jeder ist Medea“
Regisseur Rüdiger Pape über „Medea 2.0“ am Orangerie Theater – Premiere 04/26
Im Netz der Lügen
„Dear Evan Hansen“ am Jungen Theater Bonn – Prolog 03/26
Die Anarchie der Wörter
„Terrorist:innen“ am Orangerie Theater – Auftritt 03/26
„Wir wollen Räume für ein anderes Zuhören öffnen“
Regisseur Martin Schulze und Dramaturgin Ulrike Janssen über „Wem gehört das Volk?“ am TdK – Premiere 03/26
Rache und Gerechtigkeit
Feministische Version der „Orestie“ am Schauspiel Köln – Prolog 02/26
Hüpfen, nicht denken
„Du musst dich entscheiden!“ am Schauspiel Köln – Auftritt 02/26
„Wir denken an ein liebevolles Beschimpfen“
Das Cuma Kollektiv inszeniert „Bühnenbeschimpfung“ am Freien Werkstatt Theater – Premiere 02/26
Spuk mit Fragezeichen
„2:22“ am Kleinen Theater Bad Godesberg – Prolog 02/26
Der Tanz der Krähe
„Die Ecke“ in der Alten Wursterei – Auftritt 01/26
„Als säße man in einem flirrenden Zirkuszelt“
Regisseur Sergej Gößner über „Der fabelhafte Die“ am Comedia Theater – Premiere 01/26