Kölns Schauspielintendantin Karin Beier vwird die Domstadt 2013 nach furiosen acht Jahren verlassem. Stefan Bachmann, Regisseur und ehemaliger Intendant des Theater Basel, soll die Geschicke des Kölner Schauspiels von dort an leiten.
Das neue Stück des Ensembles c.t.201 trägt den prägnanten Titel „12“ und spielt damit auf die Zwölftonmusik an: Regisseur Tim Mrosek übertrug die Kompositionsmethode kurzerhand aufs Theater, Eifersuchtsdramen und Hochkultur-Kitsch inklusive.
Die drei Figuren in Ingeborg von Zadows Stück stehen fürs Anders-Sein, und zusammen flüchten sie sich in eine Phantasiewelt. „Über Lang oder Kurz“ scheint einfach gestrickt, fasziniert aber durch seine hintergründige und phantasievolle Inszenierung. So ist es nicht nur für Kinder 6+, sondern auch Erwachsene überaus sehenswert.
Zum elften Mal laden Kölns kleine und große Bühnen zur Theaternacht - und wer einmal das Vergnügen hatte, sich in den unterschiedlichsten Häusern freundlich empfangen und künstlerisch bewirten zu lassen, liebt diese Veranstaltung.
Berliner Schaubühne, Düsseldorfer Kom(m)ödchen, Radio Tele Luxemburg. Nun ist Hugo Egon Balder wieder im Theater angekommen. Boulevard-Erneuerer René Heinersdorff jagt den gebürtigen Berliner durch eine rasante Geschlechterkomödie.
In ihrem neuen Projekt untersuchen Angie Hiesl und Roland Kaiser das Verhältnis von Körper, Kleidung und Stadtraum. Zur Premiere am 25.8. wurde der Ebertplatz zur Bühne.
Nach dem Kölner Schauspiel unter Karin Beier befindet sich nun auch die Kölner Oper unter der Leitung von Uwe Erik Laufenberg auf der Überholspur: Von Fachjournalisten wurde sie jüngst zur besten Oper in NRW gewählt.
Das Bonner fringe ensemble startet mit Stücken vier verschiedener Autoren unter der Regie Frank Heuels in die neue Saison: Alle vier Werke setzen sich mit dem gleichen realen Familiendrama auseinander, das in den Wirren des zweiten Weltkriegs angesiedelt ist. Was für Heusel dabei den besonderen Reiz von „Finnland“ ausmacht: Die vier Stücke ermöglichen verschiedene Perspektiven auf das Drama.
Wenn Frauen „zu allem bereit“ sind, sollte man sich auf einiges gefasst machen: vor allem dann, so sie sich „Weiber reloaded“ nennen und in den so genannten besten Jahren sind, also schon einiges vom Leben gesehen und nichts mehr zu verlieren haben...
Die Aktualität von Kleists „Michael Kohlhaas“ liegt für Irene Schwarz, eine der Gründerinnen des N. N. Theaters, „förmlich auf der Straße“. Die Geschichte vom Rosshändler, dem ein Unrecht geschieht, das von der Bürokratie eines korrupten Staates noch vervielfacht wird...

Im Netz der Lügen
„Dear Evan Hansen“ am Jungen Theater Bonn – Prolog 03/26
Die Anarchie der Wörter
„Terrorist:innen“ am Orangerie Theater – Auftritt 03/26
„Wir wollen Räume für ein anderes Zuhören öffnen“
Regisseur Martin Schulze und Dramaturgin Ulrike Janssen über „Wem gehört das Volk?“ am TdK – Premiere 03/26
Rache und Gerechtigkeit
Feministische Version der „Orestie“ am Schauspiel Köln – Prolog 02/26
Hüpfen, nicht denken
„Du musst dich entscheiden!“ am Schauspiel Köln – Auftritt 02/26
Spuk mit Fragezeichen
„2:22“ am Kleinen Theater Bad Godesberg – Prolog 02/26
„Wir denken an ein liebevolles Beschimpfen“
Das Cuma Kollektiv inszeniert „Bühnenbeschimpfung“ am Freien Werkstatt Theater – Premiere 02/26
Das Meer in dir
„Aqua@Cycles“ in der Alten Feuerwache – Theater am Rhein 01/26
Im Hamsterrad des Grauens
„Der Gott des Gemetzels“ am Theater Bonn – Prolog 01/26
„Als säße man in einem flirrenden Zirkuszelt“
Regisseur Sergej Gößner über „Der fabelhafte Die“ am Comedia Theater – Premiere 01/26
Der Tanz der Krähe
„Die Ecke“ in der Alten Wursterei – Auftritt 01/26
Auszeit der Ewigkeit
„Pyrofems“ von Wehr51 im Studio Trafique – Auftritt 12/25
Praktisch plötzlich doof sein
Helge Schneider präsentiert seine neue Tour – Prolog 12/25
„Man spürt den Theatermenschen“
Dirigent Daniel Johannes Mayr über die Bonner Wiederentdeckung der Oper „Die Ameise“ – Premiere 12/25
So verwirrend wie das Leben
„Berlin Alexanderplatz“ am Schauspiel Köln – Prolog 11/25
Verlorene Jahre
„The Drop“ am Jungen Schauspiel in Düsseldorf – Prolog 11/25
Über zwei Ikonen
„Marlene Piaf“ am Theater der Keller – Theater am Rhein 12/25
„Ein armes Schwein, aber auch ein Täter“
Regisseur Hans Dreher und Schauspielerin Laura Thomas über „Laios“ am Theater im Bauturm – Premiere 11/25
Von der Aufgabe des Denkens
Audiowalk „Jeder stirbt für sich allein“ in Köln – Auftritt 11/25
Gegen sich selbst antreten
„Fünf Minuten Stille“ am Kölner FWT – Theater am Rhein 10/25
Utopie auf dem Rückzug
Bertha von Suttners „Die Waffen nieder“ am Theater Bonn – Prolog 10/25
Muttärr! Oder: Dschungelbuch in Ulm
„Man kann auch in die Höhe fallen“ am Theater Der Keller – Auftritt 10/25
„Wir führen keine Monster vor“
Regisseurin Nicole Nagel über „Aufruhr der Stille #MeTooInceste“ am Orangerie Theater – Premiere 10/25
Die Moralfrage im Warenhaus
„Aufstieg und Fall des Herrn René Benko“ am Schauspiel Köln – Prolog 09/25
Schreib dich frei!
„Botin“ in der Alten Versteigerungshalle auf dem Großmarkt – Theater am Rhein 09/25