Der österreichische Dramatiker Ferdinand Schmalz (*1985) und der Schweizer Lukas Linder (*1984) werden demnächst mit Aufführungen in Köln und Bonn gewürdigt.
Die ersten beiden Teile sind gelaufen, und wir können von der Wohnungsbesichtigung beim anonym Verstorbenen und von seiner Trauerfeier berichten. Es folgt vom 24.2. bis 26.2. das „Kabinett des Jenseits“ als dritter Teil.
Waren Goethes Werther und Kurt Cobain Seelenverwandte in ihrem Ausbruchswillen und ihrer Lebenslust? In Bonn finden der Briefroman des einen und die Tagebücher des anderen nun zusammen.
Das Sterben verläuft heute für viele Menschen einsam und anonym. Mit der Trilogie „Der unbekannte Nachbar“ (ab 29.1.) erzählt Futur3 vom modernen Tod samt dem, was danach noch passiert. Wir sprachen mit Regisseur André Erlen.
Falk Richters „Nothing Hurts“ begleitet junge, narzisstische Menschen durchs Nachtleben. Eine Inszenierung von Andrea Imler.
Ein Mann und eine Frau treffen sich im Wartesaal des Friedhofs, auf dem sie vor zehn Jahren ihr Kind beerdigt haben. Das weckt Erinnerungen. Ein Zweipersonenstück der holländischen Autorin Lot Vekemans.
Dirk Lauckes „Furcht und Ekel. Das Privatleben glücklicher Leute“ zeigt in „Szenen aus Deutschland“ die Kontinuität rechten Denkens in unserer Gesellschaft.
Rund um den Karneval geht es auch auf den Bühnen hoch her.
Arme können empfangen, Arme können aber auch fernhalten. Zum Beispiel Flüchtlinge. Ein kleines Kölner Stimmungsbild.
An der Studiobühne weben zweiPolitiker und ein Wirtschaftsexperte ein Netz aus Instant-Statement und antrainierten Verhaltensschleifen. „Wohin des Weges – Volksvertreter?“ kommt nach Köln. Außerdem in Planung:„Lehman Brothers.“ am Schauspiel Köln.

Berd-Eeren für alle
„Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ am Theater der Keller – Auftritt 06/26
„Höchste Qualität nach Köln holen“
Intendant Hein Mulders über den Umzug der Oper in das Haus am Offenbachplatz – Interview 06/26
„Man darf sich selbst nicht aus den Augen verlieren“
Regisseurin Emel Aydoğdu über „Touch The Line“ am Freien Werkstatt Theater – Premiere 06/26
Zauberhaft und antiquiert
„Laterna Magica“ am Theater Bonn – Prolog 05/26
„Wie küsst man richtig?“
Regisseur David Vogel und Choreografin Nina Mackenthun über das Stück „Hundert“ am Schauspiel Köln – Premiere 05/26
Das Phantom der Keller
„Walter Bockmayer. Der andere Millowitsch“ am Theater der Keller – Auftritt 05/26
Schweigen, Flucht und Tod
„Einfach das Ende der Welt“ am Theater Bonn – Prolog 04/26
„Jeder ist Medea“
Regisseur Rüdiger Pape über „Medea 2.0“ am Orangerie Theater – Premiere 04/26
Leichmann statt Leichnam
„Unterweger“ am Schauspiel Köln – Auftritt 04/26
Im Netz der Lügen
„Dear Evan Hansen“ am Jungen Theater Bonn – Prolog 03/26
Die Anarchie der Wörter
„Terrorist:innen“ am Orangerie Theater – Auftritt 03/26
„Wir wollen Räume für ein anderes Zuhören öffnen“
Regisseur Martin Schulze und Dramaturgin Ulrike Janssen über „Wem gehört das Volk?“ am TdK – Premiere 03/26
Rache und Gerechtigkeit
Feministische Version der „Orestie“ am Schauspiel Köln – Prolog 02/26
Hüpfen, nicht denken
„Du musst dich entscheiden!“ am Schauspiel Köln – Auftritt 02/26
Spuk mit Fragezeichen
„2:22“ am Kleinen Theater Bad Godesberg – Prolog 02/26
„Wir denken an ein liebevolles Beschimpfen“
Das Cuma Kollektiv inszeniert „Bühnenbeschimpfung“ am Freien Werkstatt Theater – Premiere 02/26
Das Meer in dir
„Aqua@Cycles“ in der Alten Feuerwache – Theater am Rhein 01/26
Im Hamsterrad des Grauens
„Der Gott des Gemetzels“ am Theater Bonn – Prolog 01/26
„Als säße man in einem flirrenden Zirkuszelt“
Regisseur Sergej Gößner über „Der fabelhafte Die“ am Comedia Theater – Premiere 01/26
Der Tanz der Krähe
„Die Ecke“ in der Alten Wursterei – Auftritt 01/26
Auszeit der Ewigkeit
„Pyrofems“ von Wehr51 im Studio Trafique – Auftritt 12/25
Praktisch plötzlich doof sein
Helge Schneider präsentiert seine neue Tour – Prolog 12/25
„Man spürt den Theatermenschen“
Dirigent Daniel Johannes Mayr über die Bonner Wiederentdeckung der Oper „Die Ameise“ – Premiere 12/25
So verwirrend wie das Leben
„Berlin Alexanderplatz“ am Schauspiel Köln – Prolog 11/25
Verlorene Jahre
„The Drop“ am Jungen Schauspiel in Düsseldorf – Prolog 11/25