Mittwoch, 1. Oktober: Am vergangenen Samstag fiel in Langerwehe bei Aachen die letzte Klappe zu Maren Ades („Der Wald vor lauter Bäumen“, „Alle anderen“) drittem Spielfilm „Toni Erdmann“. Die mit 56 Drehtagen sehr üppig ausgefallenen Dreharbeiten wurden zu einem Großteil im rumänischen Bukarest bestritten. Dorthin ist im Film Ines Conradi (Sandra Hüller aus „Über uns das All“) ausgewandert. Zu ihrem Vater Winfried Lau (Peter Simonischek, „Hierankl“) hat sie den Kontakt weitgehend abgebrochen. Da sich dieser grämt, seine Tochter könnte ihren Humor verloren haben, stattet er ihr in Bukarest einen Überraschungsbesuch ab und hält sie mit einer Tirade pausenloser Scherze auf Trab. Auch beim Setbesuch in Langerwehe-Heistern konnte man sich schnell ein Bild davon machen, dass Maren Ades neuer Film von einem skurrilen Humor durchzogen ist.

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Erst zornig, dann stur. Das Leben des Homo politicus – Glosse
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Die Unendlichkeit erleben
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Teil 1: Leitartikel – Lernen und Lehren zwischen Takt und Freiheit
Olympische Ungeister
Holgers letzte Worte – 04/26
Weimerer Republik
Zur freien Filmkunst – Vorspann 04/26
Die Anarchie der Wörter
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Beziehungen
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Im Netz der Lügen
„Dear Evan Hansen“ am Jungen Theater Bonn – Prolog 03/26
So klingt Fühlen
5. stARTfestival in Leverkusen – Festival 03/26
„Wir wollen Räume für ein anderes Zuhören öffnen“
Regisseur Martin Schulze und Dramaturgin Ulrike Janssen über „Wem gehört das Volk?“ am TdK – Premiere 03/26
Das Werk von Künstlerinnen
„Von Louise Bourgeios bis Yoko Ono“ im MAKK – kunst & gut 03/26
Das Glück der Stiefel
„Die gelben Gummistiefel“ von Isabel Pin – Vorlesung 03/26
Die Gitarre für jede Tonart
Hanno Busch in Gelsenkirchen, Köln und Viersen – Improvisierte Musik in NRW 03/26