Wer etwas gegen Lebensmittelverschwendung tun und eine andere Art des Wirtschaftens erproben möchte, wird in den drei Läden in Köln Ehrenfeld, Sülz und im Agnesviertel fündig.
Angesichts der Misere der industriellen Landwirtschaft und Nahrungsproduktion braucht es auch den Blick ein ursprünglicheres Wirtschaften. Indigene Völker machen vor, wie nachhaltiges Wirtschaften geht.
Seit über 40 Jahren beobachtet der Verein die Entwicklungen in dem zentralamerikanischen Staat, betreibt Bildungsarbeit und fördert zivilgesellschaftliche Impulse.
Die industrialisierte Landwirtschaft prägt längst auch den globalen Süden. Landwirtschaftsexperte Markus Wolter erklärt im Interview, welchen Preis die Menschen dort für den Anbau unseres Essens zahlen.
Der Griff ins prall gefüllte Lebensmittelregal führt allzu leicht zu einer ungesunden und umweltschädlichen Ernährung. Wer nach Auswegen sucht, hat es glücklicherweise gar nicht schwer.
Die industrielle Landwirtschaft ist verheerend für Klima und Biodiversität. Die Nachhaltigkeitsforscherin Martina Schäfer erklärt im Interview, was dagegen politisch und gesellschaftlich zu tun ist.
Im Garten Grünstich an der Kreuz-Kirche wachsen Obstbäume, Sträucher und Gemüse in Hochbeeten, gehegt und gepflegt von Bürger:innen des Stadtteils.
Mangelnde Bewegung und ungesunde Ernährung mit hochverarbeiteten Lebensmitteln befördern die neue Volkskrankheit. Großbritannien steuert dagegen.
Rund ums Essen und Trinken gibt es allerhand zu wissen – und besser zu wissen. Den kulinarischen Pfaden zwischen Stuss, Wissen und Weisheit folgt unsere Glosse.
Dass der Mensch ein Algorithmus sei, eine ausrechenbare Datenmaschine, besagt ein neuer Mythos. Er legt nahe, menschengleiche Maschinen entlasteten den Menschen einst von Mühsal und Ungerechtigkeit. Eine zwiespältige Vision.

Lohn der Angst
Intro – Nach der Arbeit
Erst das Vergnügen
Teil 1: Leitartikel – Industriearbeit ist ein Auslaufmodell
„Das BGE würde eher schaden als nützen“
Teil 1: Interview – Philosoph und Ökonom Birger Priddat über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens
Mehr als Existenzsicherung
Teil 1: Lokale Initiativen – Die Attac-AG „Genug für alle“ aus Bonn
Klassenkampf von oben
Teil 2: Leitartikel – CDU und SPD wenden sich gemeinsam gegen arbeitende Menschen
„Je länger ein Arbeitstag dauert, desto unproduktiver wird er“
Teil 2: Interview – Gewerkschafter Stephan Krull über kürzere Arbeitszeiten und gesellschaftliche Teilhabe
Geschenkte Freizeit
Teil 2: Lokale Initiativen – Die Agentur Wake Up Communications Düsseldorf
Sanktionen schaffen keine Stellen
Teil 3: Leitartikel – Politik und Wirtschaft lassen Arbeitslose oft im Stich
„Eine gewisse Unsicherheit und Versagensängste“
Teil 3: Interview – Experte Matthias Auer über den Arbeitsmarkt für Jung-Akademiker
Der ganze Mensch
Teil 3: Lokale Initiativen – Die GESA Gruppe in Wuppertal hilft bei der Rückkehr ins Arbeitsleben
Vertrauen durch Bildung
Was tatsächlich gegen Arbeitslosigkeit hilft – Europa-Vorbild Dänemark
Kurz frei
Arbeit schläft nie. Auch ihre Jünger nicht – Glosse
Fehlbilanz
Intro – Mündig
Die unmögliche Schule
Teil 1: Leitartikel – Lernen und Lehren zwischen Takt und Freiheit
„Wirklich Interesse zeigen“
Teil 1: Interview – Pädagogin Inke Hummel über die Beziehung zwischen Jugendlichen und Erwachsenen
Freude am Lernen lernen
Teil 1: Lokale Initiativen – Der Verein In Via Köln und die Motivia-Werkstattschule
Überwachen und Strafen
Teil 2: Leitartikel – Eine gesenkte Strafmündigkeit würde nicht zu mehr Sicherheit führen, sondern zu mehr Kindern und Jugendlichen im Knast.
„Kinder, die Probleme machen, haben in der Regel auch Probleme“
Teil 2: Interview – Kriminologin Nadine Bals über Jugendstrafrecht und Strafmündigkeit
Helfen statt strafen
Teil 2: Lokale Initiativen – Die Evangelische Jugendhilfe Bochum
Jedem sein Kreuz
Teil 3: Leitartikel – Über Mündigkeit an der Wahlurne
„Wir empfehlen, das Wahlalter zu senken“
Teil 3: Interview – Demokratieexperte Jonathan Hoffmann über die Wahlbeteiligung von Jugendlichen
Was junge Menschen bewegt
Teil 3: Lokale Initiativen – Filmreihen von Jugendlichen im Medienprojekt Wuppertal
Machtinteresse
In Österreich wählen bereits 16-Jährige – Europa-Vorbild: Österreich
Die Reifeprüfung
Erst zornig, dann stur. Das Leben des Homo politicus – Glosse
Erschütternd normal
Intro – Gegenwehr