Bald lassen sich genetische Störungen von Ungeborenen deutlich früher diagnostizieren. Während Kirchen und Verbände auf den Schutz des ungeborenen Lebens pochen, wird oft übersehen: Viele Behinderungen sind nicht genetisch bedingt.
Mitleid und Schuldgefühle liegen zuweilen nah beieinander. Aber im Umgang mit behinderten Mitmenschen muss doch weder das eine noch das andere sein, oder? Ein offener Brief.
Berührungsängste mit Humor, gutem Essen und Trinken überwinden. Das ist die Mission eines inklusiven Stammtischs, der jeden ersten Montag im Monat in der Südstadt stattfindet.
Als Mutter einer behinderten Tochter stellte sich das Leben von Mareice Kaiser plötzlich auf den Kopf. Dadurch hat die Journalistin eine klare Haltung entwickelt: Wir brauchen mehr Verständnis zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten.
Die Vorstellung, der Karriereleiter den Rücken zu kehren und so viel Lebenszeit mit etwas Sinnvollerem zu verbringen, ist heutzutage groß. Die Angst vor möglichen Verlusten wiegt aber meist schwerer.
In eine andere Rolle zu schlüpfen ist eine der beliebtesten Methoden, dem Alltag zu entfliehen, wie die lebendige Live-Rollenspiel-Szene zeigt. In der Karnevalshochburg Köln hat dieses Phänomen in den Kölner Stämmen eine ganz eigene regionale Ausprägung.
Der Mitbegründer des Karriereverweigerungsnetzwerks Haus Bartleby wirbt für den lebenslangen Generalstreik und verklagt mit dem Kapitalismustribunal unser Gesellschaftssystem als Verbrechen. Er selbst arbeitet überraschend viel.
Biolebensmittel sind nachhaltiger produziert und vermutlich gesünder. Aber auch Biosupermärkte streben nach Gewinnmaximierung und sind an die Produktionsbedingungen des Kapitalismus gebunden.
Einzelhandel und Konsumenten produzieren noch immer Verpackungsmüll in Rekordmengen, auch im Biosegment. Dass es auch anders geht, zeigen Unverpackt-Läden wie „Tante Olga“ in Köln.
Dr. Michael Kopatz ist Projektleiter beim Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie. Im Interview erklärt er, warum er keine Ökodiktatur plant und wir der Brüsseler Bürokratie dankbar sein müssten. Von der Demokratie fordert er Standards, die uns zwingen zu tun, was wir für richtig halten.

Empathie-Expertise
Intro – Bonus-Level
Virtuelle Resonanz
Teil 1: Leitartikel – Videospiele in der Psychotherapie
„Spiele einfach genießen“
Teil 1: Interview – Psychologin Silke Lux über gesundheitliche Wirkungen von Videospielen
Spielen gegen Radikalisierung
Teil 1: Lokale Initiativen – Das Kölner Videospiel-Studio Zweisiedlerkrebs
Das Spiel mit der Geschichte
Teil 2: Leitartikel – Was Videospiele über Gesellschaften erzählen
„Eine Komplexität, die man in anderen Medien kaum findet“
Teil 2: Interview – Medienwissenschaftler Christian Schwarzenegger über die kulturelle Bedeutung von Videospielen
Im Rausch der Autobahn
Teil 2: Lokale Initiativen – Das Videospielstudio Z-Software in Lünen
Um die Existenz spielen
Teil 3: Leitartikel – Was Videospiele mit der Wirklichkeit zu tun haben
„Es gibt aufklärerische Spiele“
Teil 3: Interview – Historiker Nico Nolden über Politik und Geschichte in Videospielen
Was Karten verraten
Teil 3: Lokale Initiativen – Bildungsforscher Michael Morawski über Gaming und Geographiedidaktik
Meine fremde Wohnung
Niederlande als Vorreiter für gesundheitsfördernde Videospiele – Europa-Vorbild Niederlande
Tagebuch eines Kellerkinds
Wie Physik-Engines und NPCs einem das Leben vermiesen können – Glosse
Mehr, mehr, mehr!
Intro – Eine eigene Geschichte
Mehr als einem lieb sein kann
Teil 1: Leitartikel – NS-Erbe: Das Arbeitsrecht unterdrückt politischen Widerstand von Beschäftigten
„Im Augenblick sehe ich keine kritische Masse für eine breite Bewegung“
Teil 1: Interview – Politologe Alexander Gallas über Protest, Streik und Generalstreik
Bildung für die diverse Gesellschaft
Teil 1: Lokale Initiativen – Der Kölner Stadtverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Zweifel der Gesellschaft
Teil 2: Leitartikel – Erinnerungskultur muss sich von Ritualen verabschieden
„Verhindern, dass Wissen durch Geschichtspolitik ersetzt wird“
Teil 2: Interview –Historiker Jörn Leonhard über Angriffe auf die Erinnerungskultur
Gegen die Menschenverachtung
Teil 2: Lokale Initiativen – Das Fritz-Bauer-Forum in Bochum
Unser gemeinsames Einwanderungsland
Teil 3: Leitartikel – Wie wir eine freiere Zukunft gestalten können
„Das politische Handlungsbewusstsein fehlt“
Teil 3: Interview – Amadeu-Antonio-Stiftung: Lorenz Blumenthaler über Fremdsein und Diskriminierung
Integration unter Druck
Teil 3: Lokale Initiativen – Der Jugendmigrationsdienst Wuppertal begleitet Menschen durch ein widersprüchliches System
Den Banken widersprechen
Island und das Gemeinwohl – Europa-Vorbild Island
Deutsche Angst
Geschichte und Gedächtnis – Glosse
Deckmantel Gefühl
Intro – Guter Umgang