Erst spät konnte Qiu Shihua (1940 in der chinesischen Provinz Sichuan - 2025) im Westen ausstellen. Dort wurde er schnell eine Berühmtheit und wurde zu aktuellen, inhaltlich aufgeladenen Ausstellungen wie den Biennalen in Sao Paulo, Venedig und Berlin eingeladen. Dabei haben seine Bilder so gar nichts von zeitgenössischer Zivilisation. Wie durch einen dichten Nebel erkennt man landschaftliche Strukturen und Spuren von Natur, als Möglichkeiten, in denen man sich verirrt und die man wieder aus den Augen verliert, an denen man sich nicht satt sehen kann. Landschaft wird zur Erinnerung, und so ist sie auch – im Atelier – entstanden.
Qiu Shihua | bis 11.4. | Galerie Karsten Greve | 0221 257 10 12
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