1922 entdeckte Howard Carter im Tal der Könige das Grab des Pharaos Tutanchamun, der von 1332 bis 1323 v. Chr. über Ägypten herrschte. Die Entdeckung erwies sich als archäologische Sensation: Denn gemeinsam mit dem jungen Regenten war eine Fülle an Juwelen, heiligen Artefakten und Waffen begraben worden – besonderes bekannt ist die 12 Kilogramm schwere goldene Totenmaske. Die Ausstellung „Tutanchamun: Ein immersives Abenteuer“ gibt durch 360°-Technologie und über 1.000 Repliken einen Einblick in das Grab, wie es vor mehr als 100 Jahren aufgefunden wurde. Ägyptische Kunsthandwerker arbeiteten hierfür mit Wissenschaftlern zusammen, um die Schätze nachzubilden, die sich größtenteils im Ägyptischen Museum in Kairo befinden. Teil der Ausstellung ist auch eine audiovisuelle Zeitreise in das Goldene Zeitalter Ägyptens. Besucher können dabei die Verwandlung Tutanchamuns in den Sonnengott mitverfolgen – der Soundtrack stammt von den Emmy-Preisträgern Bleeding Fingers. „Tutanchamun“ konnte weltweit bereits sieben Millionen Menschen verzeichnen, bis Mitte April ist sie in Köln zu sehen.
Tutanchamun: Ein immersives Abenteuer | bis 12.4. | Oskar-Jäger-Straße 99, Köln | www.tut-exhibit.com
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