Auf den Tantaliden lastet ein schrecklicher Fluch: Als Strafe dafür, dass Tantalos den Göttern ihre eigenen Kinder als Speise servierte, müssen all seine Nachkommen Familienblut vergießen. So auch Orest, der seinen Vater Agamemnon rächt, indem er seine Mutter Klytaimnestra tötet. Für dieses Verbrechen wird er von den Furien verfolgt und schließlich vor ein göttliches Gericht in Delphi gestellt. In Aischylos „Orestie“ endet dieses Verfahren mit einem Freispruch. Aber ist das gerecht? Die australische Regisseurin Adena Jacobs rollt den Prozess neu auf.
Die Orestie | 7. (P), 10., 14., 15., 20.3., 16.4., 6.5. | Schauspiel Köln | 0221 22 12 84 00
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