Die in Berlin und Köln ansässige Leiko Ikemura gehört zu den herausragenden Malerinnen ihrer Generation. Bekannt wurde sie mit der Darstellung vereinzelter Figuren, meist Mädchen, in einem ortlosen Raum, in dem sie mehr schemenhaft und angedeutet in verfließender Farbigkeit stehen und Zustände zwischen An- und Abwesenheit, Gegenwärtigkeit und Traum markieren. Seit einiger Zeit entstehen auch weite, nun menschenleere Räume, bei denen der Horizont zwischen Erde oder Wasser und Himmel trennt. Dies weicht in den neuesten, die Grenzen von Innenleben und äußerer Wahrnehmung überschreitenden Bildern abstrakten Landschaftsräumen.
Leiko Ikemura a.i.r.e. | Galerie Karsten Greve | bis 29.1. | 0221 257 10 12
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Relikte unserer Zivilisation
John Chamberlain bei Karsten Greve
Vorgarten der Unendlichkeit
Drei Kölner Ausstellungen zwischen Mensch und All – Galerie 12/24
Ein Himmel voller Bäume
Kathleen Jacobs in der Galerie Karsten Greve – Kunst 09/24
Auflösungen der Form
Leiko Ikemura bei Karsten Greve – kunst & gut 01/22
Schlaflos wegen wichtiger Zeichen
Arbeiten auf Papier von Louise Bourgeois – Kunst 03/18
Der Schlaf der Vernunft
Das bizarre Werk des Amerikaners Roger Ballen ist in Köln zu sehen – Kunst 07/15
Die suggestive Kraft des Nichts
Der Maler Gideon Rubin, ein Shooting Star von Morgen - Kunst in NRW 02/12
Wie sich Realität in Farbe auflöst
John Chamberlain experimentiert mit der Panoramakamera – Kunst in NRW 01/12
Körper in Bewegung
Drei Ausstellungen mit Blick auf den Körper: Im Tanz, im Sport und als Motiv der Kunst - Kunst in NRW 10/10
Die Skyline im Blick
Benjamin Schmid in Düsseldorf – Klassik am Rhein 06/26
Liebe ohne Chancen
„Tancredi“ als queeres Drama an der Kölner Oper – Oper in NRW 06/26
Skulpturen vom Menschen
Louise Stomps im Kollwitz Museum – kunst & gut 06/26
Zwischen Erinnerung und Widerspruch
Lesestunde zu Christa Wolf im Buchladen Sülzburgstraße – Literatur 06/26
Klangschlacht
„Verdi Requiem“ an der Essener Philharmonie – Klassik an der Ruhr 06/26
Entspannt unterwegs
Teil 1: Lokale Initiativen – Köln: KVB-Kampagne für mehr Freundlichkeit
Kalter Krieg im Ruhrpott
„Weiße Westen, schwarze Nächte“ von Sabine Hofmann – Literatur 06/26
Urbaner Sound
Kuu! in der Wuppertaler Insel – Improvisierte Musik in NRW 06/26
Kant war lowkey deep
Career Offboarding Experience: Abschied von der Komplexität – Glosse
Mitten im Leben
„Lebensräume“ in der Photographischen Sammlung in Köln – Kunst in NRW 06/26
„Heute sind die Menschen eher bei sich“
Teil 1: Interview – Kommunikationspsychologin Christine Flaßbeck über Sprache im Wandel
Zäher Überlebenswille
Silke Z über mögliche Fördermittel für Kölns Tanzszene – Tanz in NRW 06/26
„Höchste Qualität nach Köln holen“
Intendant Hein Mulders über den Umzug der Oper in das Haus am Offenbachplatz – Interview 06/26
Öffentlichkeit muss man lernen
Medienbildung als demokratische Aufgabe – Europa-Vorbild Frankreich
Berd-Eeren für alle
„Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ am Theater der Keller – Auftritt 06/26
Lockendes Spiel
„Leichter Wahnsinn“ von Emy Koopman – Textwelten 06/26