Thor
USA 2011, Laufzeit: 114 Min., FSK 12
Regie: Kenneth Branagh
Darsteller: Chris Hemsworth, Natalie Portman, Jeremy Renner, Anthony Hopkins
>> thor.marvel.com/intl/de/
Pixel-Action
Rüpel-Prinz
„Thor“ von Kenneth Brannagh
Comic-Verfilmungen sind weiterhin hoch im Kurs, und so kommt nun auch Thor, der Sohn des Götterkönigs, zu Leinwandehren. Der himmlische Draufgänger (Chris Hemsworth) handelt mitunter arg temperamentvoll. Ein verbotener Ausflug mit seinen Compagnons beschwört eine mittlerweile befriedete Feindschaft mit dunklen Eismächten herauf. Thor wird dafür von seinem Vater (Anthony Hopkins) auf die Erde verdonnert: Dort muss er sich mit zivilisierten Menschen, darunter die attraktive Jane (Natalie Portman), arrangieren, während oben im Götterhimmel böse Intrigen gesponnen werden.
Hauptdarsteller Hemsworth mag mit seinem athletischen Körper punkten, ist dafür mimisch sichtlich eingeschränkt, auch die 3D-Effekte wären ausbaufähig gewesen. Insgesamt setzt das Marvel-Abenteuer auf große Effekte, Pixel-Action und Humor, der sich vor allem frei setzt, wenn der Rüpel-Prinz auf die gesittete Menschheit prallt. Dass Shakespeare-Verehrer Kenneth Brannagh die Regie übernahm, muss keinen Comic-Fan erschauern lassen. Mit diesem flotten Götterspektakel für Jungs beweist er vielmehr, dass er auch triviales, effektgeladenes Popcornkino zu inszenieren weiß.
(Hartmut Ernst)
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25
Weinende Wände
Das Filmtheater als Begegnungs- und Spielstätte – Vorspann 09/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Jung-Bäuerinnen bei der Arbeit
„Milch ins Feuer“ im Odeon – Foyer 08/25
Drama, Baby?
Das Arthouse und der Schenkelklopfer – Vorspann 08/25
Gar nicht mal so stumm
Die Internationalen Stummfilmtage in Bonn 2025 – Festival 08/25
Sommergefühle
Leichte Kino-Kost im Juli – Vorspann 07/25
Im Abschiebegefängnis
„An Hour From the Middle of Nowhere“ im Filmhaus – Foyer 06/25
Fortsetzung folgt nicht
Serielles Erzählen in Arthouse und Mainstream – Vorspann 06/25
Wohnen im Film
Die Reihe Filmgeschichten mit „Träumen von Räumen“ im Filmforum NRW – Filmreihe 05/25
Der Filmfrühling ist angebrochen
Die erste Jahreshälfte startet mit bedeutenden Filmfestivals – Vorspann 04/25
Filmischer Feminismus
Das IFFF 2025 in Köln – Festival 04/25
Über die Todesangst
„Sterben ohne Gott“ im Filmhaus – Foyer 03/25
Alles für die Musik
Publikumspremiere von „Köln 75“ im Cinenova – Foyer 03/25
Schlechte Zeiten?
Merz im März und ernste Kost im Kino – Vorspann 03/25
Mit Trauer umgehen
„Poison – Eine Liebesgeschichte“ im Odeon – Foyer 02/25
Gute Zeiten
Wie lang darf ein Film sein? – Vorspann 02/25
Bittersüße Dystopie
„Ein schöner Ort“ in der Aula der KHM – Foyer 01/25
Zeit-Fragen
Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus – Foyer 01/25
Kino als Empathie-Maschine
Warum wir Kino in Zukunft mehr brauchen denn je – Vorspann 01/25
Stark durch Solidarität
„Billige Hände“ im Filmhaus – Foyer 12/24
22 Bahnen
4.9.2025
Übers Ankommen in Deutschland
„Zwischen Sein und Nichtsein“ von Leocadie Uyisenga – Film 12/24
Beule – Zerlegt die Welt
Start: 11.9.2025
Kill the Jockey
Start: 18.9.2025