Die Brücken am Fluß
USA 1995, Laufzeit: 135 Min., FSK 12
Regie: Clint Eastwood
Darsteller: Clint Eastwood, Meryl Streep, Annie Corley, Victor Slezak
Irgendwo in Iowa ...
Colonia (683), 10.09.2004
... spielt eine der berührendsten Liebesgeschichten des Kinos. Die Bilder, die Musik, das unverschämt ruhige Tempo ... das lässt Steine und Felsbrocken erweichen.
Frau (gebunden) trifft Mann (ungebunden). Man verliebt sich und entsagt am Ende doch. Zwei Jahre nach "Die Brücken am Fluss" hat Robert Redford ein ganz ähnliches Thema in eine andere Rahmenhandlung gepackt ("Der Pferdeflüsterer"). Ebenfalls ergreifend und wunderschön anzusehen. Eastwood halte ich zugute, dass er sich in seinem Film ganz und gar der Liebesgeschichte und dem Ringen nach dem richtigen Weg widmet. Dabei taucht - für mich - am Rande eine ganz andere interessante Frage auf: Was wissen wir eigentlich wirklich von unseren Eltern und darüber, was sie in ihrem Leben bewegt bzw. bewegt hat?
Huldigung
otello7788 (554), 28.01.2004
Tage habe ich diesen Film nicht mehr aus dem Kopf bekommen, heute fast zehn Jahre später, ist der Film vollständig präsent in meiner Erinnerung: Der Türgriff, den Sie umklammert im strömenden Regen; das Telefon, das klingelt, als sie sich endlich küssen wollen; die Blumen, die er ihr schenkt, die angeblich giftig sind; usw, usw...
Für diesen Film über die Schönheit und Unvergänglichkeit der Liebe kann man Herrn Eastwood gar nicht dankbar genug sein.
Einer der schönsten Filme aller Zeiten.
Tal der Tränen
Marylou (161), 20.06.2003
es ist ja nun ein paar Jährchen her, das ich den Film gesehen habe, danach noch mal, und nochmal...und jedesmal heule ich Rotz und Wasser. Dabei ist der Film null verkitscht, einfach nur tragisch, traurig, große Panik, hoffentlich passiert mir das mal nicht! Eigentlich ein ruhiger Film, der völlig auf bombastische Elemente verzichtet, aber gerade dadurch schleicht sich dieser an einen heran und läßt einem einfach keine Chance. Selbst mein damaliger Freund, kein Kind von Traurigkeit, war danach seltsam ruhig. Unsere Beziehung hat übrigends nicht mehr lange gedauert, der Film hat uns wohl beide zum Denken gebracht:-) Auch jeden Fall ein muß, nicht nur für Frauen!!!
Der Filmfrühling ist angebrochen
Die erste Jahreshälfte startet mit bedeutenden Filmfestivals – Vorspann 04/25
Filmischer Feminismus
Das IFFF 2025 in Köln – Festival 04/25
Über die Todesangst
„Sterben ohne Gott“ im Filmhaus – Foyer 03/25
Alles für die Musik
Publikumspremiere von „Köln 75“ im Cinenova – Foyer 03/25
Schlechte Zeiten?
Merz im März und ernste Kost im Kino – Vorspann 03/25
Mit Trauer umgehen
„Poison – Eine Liebesgeschichte“ im Odeon – Foyer 02/25
Gute Zeiten
Wie lang darf ein Film sein? – Vorspann 02/25
Bittersüße Dystopie
„Ein schöner Ort“ in der Aula der KHM – Foyer 01/25
Zeit-Fragen
Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus – Foyer 01/25
Parthenope
Start: 10.4.2025
Ernest Cole: Lost and Found
Start: 17.4.2025
Oslo Stories: Liebe
Start: 17.4.2025
Quiet Life
Start: 24.4.2025
Toxic
Start: 24.4.2025
Volveréis – Ein fast klassischer Liebesfilm
Start: 1.5.2025
Oslo Stories: Träume
Start: 8.5.2025
Wenn das Licht zerbricht
Start: 8.5.2025
Kino als Empathie-Maschine
Warum wir Kino in Zukunft mehr brauchen denn je – Vorspann 01/25
Mission: Impossible – The Final Reckoning
Start: 21.5.2025
Oslo Stories: Sehnsucht
Start: 22.5.2025
Das Kanu des Manitu
Start: 14.8.2025
Stark durch Solidarität
„Billige Hände“ im Filmhaus – Foyer 12/24
Übers Ankommen in Deutschland
„Zwischen Sein und Nichtsein“ von Leocadie Uyisenga – Film 12/24
Toleranz zum Jahresende
Mit Kino zu mehr Empathie finden – Vorspann 12/24
Tron: Ares
Start: 9.10.2025