Das Herz des Piraten
DDR 1987, Laufzeit: 83 Min., FSK 0
Regie: Jürgen Brauer
Darsteller: Franziska Alberg, Johanna Schall, Gojko Mitic, Hermann Beyer, Wenke Kleine-Benne, Karsten Janson
zeitlos
Paca (1), 09.07.2004
Es ist immer wieder überraschend, wie auch nach über 15 Jahren der Film die Menschen bewegt und nachdenklich macht - Kinder wie Erwachsene.
Es war sehr ungewöhnlich, dass der Film zusammen mit dem ZDF verfilmt wurde. Es war die einzige Möglichkeit, den Stein auf der Leinwand wirklich zum Leuchten zu bringen (das ORWO-Filmmaterial hätte das damals nicht ausreichend hergeben können). So entstand schon 1987 eine Kooperation zwischen DEFA und ZDF.
In vielen Filmgesprächen war es fantastisch zu erleben, wie die Kinder die eigentliche Geschichte und Problematik hinter der "Piratengeschichte" verstanden, aufnahmen, teilten und ein Stück für sich mit nach Hause nahmen. Es ist eine ungewöhnliche Geschichte für Kinder, aber oft scheinen sie sie besser zu verstehen als wir Erwachsenen.
Schön, dass der Film auch heute noch auf der Leinwand und im ZDF "lebt"!
Ganz und gar: Sonderbar
Colonia (683), 01.07.2004
Es war meines Wissens ungewöhnlich, dass das westdeutsche ZDF im Jahre 1987 zusammen mit der ostdeutschen Defa in Stralsund einen Film produzierte. Ähnlich ungewöhnlich wie der ganze Film, von dem eine ganz seltsame Melancholie ausgeht. Hier haben Strand und Meer nichts Heiteres, eher etwas Bedrückendes. Und der Pirat aus der Fantasie des Mädchens verspricht keine Abenteuer.
Ein merkwürdiges Stück Film, so ernst und traurig. Ganz und gar sonderbar für einen Kinderfilm.
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25
Weinende Wände
Das Filmtheater als Begegnungs- und Spielstätte – Vorspann 09/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Jung-Bäuerinnen bei der Arbeit
„Milch ins Feuer“ im Odeon – Foyer 08/25
Drama, Baby?
Das Arthouse und der Schenkelklopfer – Vorspann 08/25
Gar nicht mal so stumm
Die Internationalen Stummfilmtage in Bonn 2025 – Festival 08/25
Sommergefühle
Leichte Kino-Kost im Juli – Vorspann 07/25
Im Abschiebegefängnis
„An Hour From the Middle of Nowhere“ im Filmhaus – Foyer 06/25
Fortsetzung folgt nicht
Serielles Erzählen in Arthouse und Mainstream – Vorspann 06/25
Wohnen im Film
Die Reihe Filmgeschichten mit „Träumen von Räumen“ im Filmforum NRW – Filmreihe 05/25
Der Filmfrühling ist angebrochen
Die erste Jahreshälfte startet mit bedeutenden Filmfestivals – Vorspann 04/25
Filmischer Feminismus
Das IFFF 2025 in Köln – Festival 04/25
Über die Todesangst
„Sterben ohne Gott“ im Filmhaus – Foyer 03/25
Alles für die Musik
Publikumspremiere von „Köln 75“ im Cinenova – Foyer 03/25
Schlechte Zeiten?
Merz im März und ernste Kost im Kino – Vorspann 03/25
Mit Trauer umgehen
„Poison – Eine Liebesgeschichte“ im Odeon – Foyer 02/25
Gute Zeiten
Wie lang darf ein Film sein? – Vorspann 02/25
Bittersüße Dystopie
„Ein schöner Ort“ in der Aula der KHM – Foyer 01/25
Zeit-Fragen
Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus – Foyer 01/25
Kino als Empathie-Maschine
Warum wir Kino in Zukunft mehr brauchen denn je – Vorspann 01/25
Stark durch Solidarität
„Billige Hände“ im Filmhaus – Foyer 12/24
22 Bahnen
4.9.2025
Übers Ankommen in Deutschland
„Zwischen Sein und Nichtsein“ von Leocadie Uyisenga – Film 12/24
Beule – Zerlegt die Welt
Start: 11.9.2025
Kill the Jockey
Start: 18.9.2025