Am Sonntagabend wurden im Odeon die Preise des diesjährigen Internationalen Frauenfilmfestivals verliehen. Der mit 10.000 Euro dotierte Jury-Preis für den besten Debütfilm ging an Ana Christina Barragáns bewegendes Coming-of-Age „Alba“. Die aus Ana Cruz Navarro, Angelina Maccarone und Marilyn Watelet bestehende Jury lobte das große Einfühlungsvermögen der jungen mexikanischen Filmemacherin, die sichtlich gerührt war. Den mit 1.000 Euro dotierten choices-Publikumspreis gewann Leona Goldsteins mitreißende wie versöhnliche Ruanda-Dokumentation „God Is Not Working on Sunday!“. Im Nationalen Wettbewerb für Bildgestalterinnen prämierten Bella Halben, Sophie Maintigneux und Christiane Schmidt Katharina Diessners Arbeit an der Dokumentation „Arlette - Mut ist ein Muskel“ und Julia Hönemanns Kameraleistung für den Kurzspielfilm „Porn Punk Poetry“. Das diesjährige Frauenfilmfestival zeigte sich programmatisch außergewöhnlich stark und geschichtsbewusst. Selten zuvor spannte ein Festival einen so großen Bogen über die weibliche Filmgeschichte.
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