Angekündigt sind die Weiterführung der Livehörspielreihe „Die Stimmen der Dinge“, eine Rückkehr der Kollaboration „Nothing Hurts“ von Falk Richter und der Choreografin Anouk van Dijk und die Debütproduktion der mind.break.company, „post:like:me“.
Die Kooperation zwischen den städtischen Bühnen und der Gruppe subbotnik ist kulturpolitisch vielverprechend. Dass es auch komplizierter sein kann, sieht man derweil in Bonn.
Im King Georg eröffnet die Medienkünstlerin Julie Pfleiderer Ende des Monats ein atmosphärisches Zeitloch, in dem neue Erfahrungen möglich sind: „Die Stimmen der Dinge“ gehen weiter.
Christina Vayhingers „Der See“ in der Orangerie ließ denaustrocknenden Aralsee selbst seine Geschichte erzählen.
In „Stellen Sie sich vor, wir wären in Bern“ sehen wir die absurde Welt durch die Augen zweier Querdenker Mitte 20 – auf einer Parkbank in Bern. Weitere Aufführungen im Januar.
Der in Nazi-Zeiten opportunistische Gustaf Gründgens offenbarte in seiner Paraderolle, Goethes Mephisto, zentrale Charaktereigenschaften. Klaus Manns Roman „Mephisto“ bringt das noch heute in Erinnerung.
Der aktuelle Dschihadismus bietet Ibrahim Amir reichen Stoff für seine Komödie „Stirb, bevor du stirbst“. Wir sprachen mit ihm über das Genre, Klischees und die Vorteile, ein Syrer zu sein.
Nessi Tausendschön teilt ihre Lebenserfahrungen gern in musikalischem Gewand. William Mackenzie entwickelt sich daher an ihrer Seite immer mehr zum Multiinstrumentalisten.
Vater, Mutter, Kind: wenn sich die Frage der Identität stellt. Ein Kind geht auf die Suche nach seinen „richtigen“ Eltern.
Das Verhältnis von Söhnen und Vätern ist von vielen gegenseitigen Erwartungen geprägt, die nicht immer erfüllt werden. Regisseurin Andrea Bleikamp nahm sich dazu Kafka-Texte vor und inszeniert „Mein eigen Fleisch und Blut“ in der Orangerie.

Schweigen, Flucht und Tod
„Einfach das Ende der Welt“ am Theater Bonn – Prolog 04/26
„Jeder ist Medea“
Regisseur Rüdiger Pape über „Medea 2.0“ am Orangerie Theater – Premiere 04/26
Leichmann statt Leichnam
„Unterweger“ am Schauspiel Köln – Auftritt 04/26
Im Netz der Lügen
„Dear Evan Hansen“ am Jungen Theater Bonn – Prolog 03/26
Die Anarchie der Wörter
„Terrorist:innen“ am Orangerie Theater – Auftritt 03/26
„Wir wollen Räume für ein anderes Zuhören öffnen“
Regisseur Martin Schulze und Dramaturgin Ulrike Janssen über „Wem gehört das Volk?“ am TdK – Premiere 03/26
Rache und Gerechtigkeit
Feministische Version der „Orestie“ am Schauspiel Köln – Prolog 02/26
Hüpfen, nicht denken
„Du musst dich entscheiden!“ am Schauspiel Köln – Auftritt 02/26
Spuk mit Fragezeichen
„2:22“ am Kleinen Theater Bad Godesberg – Prolog 02/26
„Wir denken an ein liebevolles Beschimpfen“
Das Cuma Kollektiv inszeniert „Bühnenbeschimpfung“ am Freien Werkstatt Theater – Premiere 02/26
Das Meer in dir
„Aqua@Cycles“ in der Alten Feuerwache – Theater am Rhein 01/26
Im Hamsterrad des Grauens
„Der Gott des Gemetzels“ am Theater Bonn – Prolog 01/26
„Als säße man in einem flirrenden Zirkuszelt“
Regisseur Sergej Gößner über „Der fabelhafte Die“ am Comedia Theater – Premiere 01/26
Der Tanz der Krähe
„Die Ecke“ in der Alten Wursterei – Auftritt 01/26
Auszeit der Ewigkeit
„Pyrofems“ von Wehr51 im Studio Trafique – Auftritt 12/25
Praktisch plötzlich doof sein
Helge Schneider präsentiert seine neue Tour – Prolog 12/25
„Man spürt den Theatermenschen“
Dirigent Daniel Johannes Mayr über die Bonner Wiederentdeckung der Oper „Die Ameise“ – Premiere 12/25
So verwirrend wie das Leben
„Berlin Alexanderplatz“ am Schauspiel Köln – Prolog 11/25
Verlorene Jahre
„The Drop“ am Jungen Schauspiel in Düsseldorf – Prolog 11/25
Über zwei Ikonen
„Marlene Piaf“ am Theater der Keller – Theater am Rhein 12/25
„Ein armes Schwein, aber auch ein Täter“
Regisseur Hans Dreher und Schauspielerin Laura Thomas über „Laios“ am Theater im Bauturm – Premiere 11/25
Von der Aufgabe des Denkens
Audiowalk „Jeder stirbt für sich allein“ in Köln – Auftritt 11/25
Gegen sich selbst antreten
„Fünf Minuten Stille“ am Kölner FWT – Theater am Rhein 10/25
Utopie auf dem Rückzug
Bertha von Suttners „Die Waffen nieder“ am Theater Bonn – Prolog 10/25
Muttärr! Oder: Dschungelbuch in Ulm
„Man kann auch in die Höhe fallen“ am Theater Der Keller – Auftritt 10/25