Mit fünf höchst originellen Realtrick-Kurzfilmen aus lokaler Produktion stimmt das „unlimited“-Festival auf seine diesjährige, am 15. November startende Ausgabe ein. Jie Lus „Ein Schuh geht barfuß“ (13 Min.) erzählt von Daisy, die als Kind Kartonhäuschen baut, Corinne Le Hong widmet sich in „Grimms Meise“ (15 Min.) dem Neurotiker Joachim, der ständig kleine Papiermännchen vor Augen hat. Poetische Qualitäten entwickelt auch der Zehnminüter „Was da lebt“ von K. Uhlig und N. Hillebrand, in dem die Gegenstände unseres Lebens von ihrem Tagesablauf berichten. Barbara Marheineke nimmt in ihrem hinterhältigen Koboldfilm „Grünes Gold“ (13 Min.) Verschwörungstheorien und Medienmanipulation aufs Korn, während Till Nowak in „Centrifuge Brain Projekt“ einen Zusammenhang zwischen Jahrmarktkarussellen, Gehirnentwicklung und Glücksempfinden herstellt. Ein wahnwitziger, durchaus philosophischer Spaß im Fünferpack.
Short Visions I Donnerstag, 11.10. um 20 Uhr. I Filmforum im Museum Ludwig I Karten an der Abendkasse
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