Die Jubiläumsausgabe des Kölner Afrika-Filmfestivals „Jenseits von Europa“ ging am Sonntag mit der Verleihung des erstmals vergebenen Publikumspreises zu Ende. Sieger wurde Mohamed Diabs Regiedebüt „Kairo 678“ über drei Frauen, die sich im heutigen Ägypten gegen sexuelle Belästigung wehren. Im Cinenova überreichte Rüdiger Schmidt-Sodingen von choices den mit 1.000 Euro dotierten Preis an Sebastian Fischer vom Veranstalter FilmInitiativ Köln e.V. Fischer wird den Preis in ein paar Wochen persönlich in Ägypten an Diab weitergeben. Diab bedankte sich in einer Grußbotschaft herzlich für den Preis und freute sich über die weltweite Wirkung des Films.
Das maßgeblich von Christa Aretz und Karl Rössel organisierte Festival „Jenseits von Europa“ konnte in diesem Jahr mit einem überaus vielfältigen und überraschenden Programm und zahlreichen prominenten FilmemacherInnen aus Afrika über 4.000 Besucher anziehen. Erstmals brachte man mit der Jubiläumsparty auch das Filmforum im Museum Ludwig zum Rocken.
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