Nolan Bushnell wäre heute in Deutschland ein Staatsfeind. Der Mitbegründer der legendären Coumputer-Marke Atari machte Ende der 1970er Jahre Pizzabuden auf, in denen er Automatenspiele aufstellte. So wollte er die Zielgruppe Kinder und Familie begeistern. Heute zerbrechen sich Erziehungs- und Ernährungspolitiker bei solchen Vorstellungen den Kopf darüber, wie man die Kids aus der Spielewelt bekommt. Da hilft nicht selten zu wissen, was sich hinter der Welt aus Controler und Bildschirm verbirgt.
Auch daher treffen sich zum dritten Mal Freunde, Fans, Fachpersonal und Forscher der Games-Branche zur „Next Level Conference“. Am 15. und 16. November kann man bei Vorträgen, Diskussionen, Installationen oder Workshops im Kölnischen Kunstverein und in der Kölner Wolkenburg die neuesten Entwicklungen in der Spiele-Szene kennen lernen. Interaktionspotential ist bei einer Games-Konferenz natürlich auch vorhanden. So gibt es am Vorabend eine „Monsterjagd“ um den Kölner Neumarkt, inszeniert vom Kunstkollektiv „Invisible Playground“. Neben aktuellen medienpädagogischen Themen wie Internetsucht, Cybermobbing und Datenmissbrauch wird es auch um so genannte Ego-Shooter-Spiele und ihre politischen und religiösen Dimensionen gehen.
Next Level Conference 2012 I Kölnischer Kunstverein und Wolkenburg Köln I 15.-16.11. 2012 I Monsterjagd am 14.11. ab 20 Uhr auf dem Kölner Neumarkt
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