Die Ausstellung „Lines of Sight“, die 1947 einsetzt, lässt die Entwicklung zur kompositorischen Vereinfachung im Werk der spät entdeckten, cubanisch-amerikanischen Künstlerin deutlich werden.
Tocotronic sind auf Tour mit 25 Jahren Bandgeschichte und so einigen Hits im Gepäck, am Dienstag zeigten sie im E-Werk aber auch, wo sie heute stehen.
Die Reihe „Der Skandal als vorlauter Bote“ von Hannes Heer zeigt gesellschaftliche Ereignisse der Nachkriegsgeschichte, die Debatten über den Umgang mit NS-Verbrechen auslösten.
Wir sind von Kategorisierungen umgeben und setzen damit Grenzen: Da ist die Rede von „den Flüchtlingen“, „den Juden“, „den Homosexuellen“. Sasha Marianna Salzmann löst all das in einem komplexen Buch rebellisch und metafiktional auf.
Mit Vorträgen und Filmen wie Alain Resnais‘ „Nacht und Nebel“ (1956) wird bis Dezember der langsame und von Skandalen geprägte Weg der deutschen Aufarbeitung der Nazi-Zeit nachgezeichnet.
Hengameh Yaghoobifarah, Moona Moon und Moshtari Hilal diskutierten am Samstag unter dem Titel „Queer Diaspora – Reclaiming Identities through Storytelling“ im Studio 672.
Opernpremiere am 18. März: Jean Renshaw inszeniert Florian Leopold Gassmanns „Die Vogelfänger“, eine Co-Produktion mit dem Theater an der Wien.
Das Jugendensemble begibt sich in einer collagenartig zusammengefügten Inszenierung auf die Suche nach echten Identitäten hinter Fremd- und Selbstbesetzungen. In performativer Drastik, in der Hoffnung auf eine „ehrliche Entschuldigung“.
Die KHM hat in Kooperation mit medica mondiale anlässlich des Weltfrauentages das Projekt „Social Spots“ ins Leben gerufen, um mit Filmkunst auf Gewalt an Frauen aufmerksam zu machen.
Am Wochenende eröffnete das Musikfestival mit zwei Barockkonzerten: der englischen Masque „Cupid and Death“ in der Trinitatiskirche und Dorothee Oberlingers Ensemble 1700 in den Balloni-Hallen.

An die Grenzen
Die Filmstarts der Woche
Die magische Zehn
Gustav Mahler Sinfonie Nr. 10 im Konzerthaus Dortmund – Klassik an der Ruhr 10/26
Kehrseite der Fröhlichkeit
Niki de Saint Phalle im Kunstpalast in Düsseldorf – Kunst in NRW 10/26
Große Stimmen am Rhein
Reihe „Weltstars in Bonn“ an der Oper Bonn – Prolog 10/26
Anwältin der Filmfiguren
„Revanche“ im Filmhaus – Foyer 10/26
Naturgewalten
„Das Unwetter“ von David Wautier – Vorlesung 10/26
Neue Gräber braucht das Land
Analog Theater und studiobühneköln zeigen „Keyenberg 3“ in der TanzFaktur – Auftritt 10/26
Schönheit im Alltag
Ausstellung „Locals“ in der Hamburger Manufaktur „Freddy Schilling“ in Köln-Ehrenfeld – Kunst 10/26
All die Menschen, Masken und Skelette
James Ensors Druckgraphik in der Villa Zanders in Bergisch Gladbach – kunst & gut 10/26
Die Grande Dame der Erotik
„Das Reine und das Unreine“ von Colette – Textwelten 10/26
Grenzenlose Klangkultur
Das Festival Multiphonics in Köln – Improvisierte Musik in NRW 10/26
Wie viel Wut ist genug?
„Honey“ von Imani Thompson – Literatur 10/26
Helfen statt Ausgrenzen
Teil 1: Lokale Initiativen – Das Interkulturelle Zentrum in Köln-Nippes
Die Fantasie der Kinder
„Moscas“ in der Filmpalette – Foyer 10/26
Tödlicher Strudel der Politik
„Tosca“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen – Oper in NRW 10/26
Schnitt für Schnitt
Edimotion 2026 in Köln – Festival 10/26
Ist die Welt erst ruiniert …
Gut erzählt ist auch Ungerechtigkeit eine spannende Geschichte – Glosse
Orgel reloaded
Orgelmixturen 2026 in der Kunst-Station Sankt Peter – Klassik am Rhein 10/26
„Für die Parteien steht viel auf dem Spiel“
Teil 1: Interview – Politologin Dorothée de Nève über Identität und Konsens in der Politik
Verliebt in die Mitschülerin
„Black Burns Fast“ gewinnt choices-Publikumspreis – Festival 10/26
Neues Vertrauen
Digitale Bürgerbeteiligung – Europa-Vorbild Spanien
Anfassen statt digitalisieren
Das Festival Urbäng 2026 am Orangerie Theater – Tanz in NRW 10/26
Drama im Goldrausch
„Mädchen aus dem goldenen Westen“ am Opernhaus Bonn – Oper in NRW 10/26
Geist des Ortes
Der Ort als Handlungsträger – Vorspann 10/26
Wir bauen ein Balkonkraftwerk
Holgers letzte Worte – 10/26