Lange Jahre war für Popfans klar, dass sie im August nach Köln kommen mussten: erst die Popkomm, dann als Nachfolger seit 2003 die c/o pop. Aber ausgerechnet zum 10. Jubiläum im letzten Jahr hatte man den Eindruck, dass diese an ihre Grenzen gestoßen war. Das Booking war ein wenig einfallslos, der Termin im Juni entpuppte sich wegen allgemeinem Überangebot und Lernstress für die jungen Besucher auch leider nicht als unbedingter Glücksfall. Zu allem Überfluss war im Juni dann auch noch das Wetter schlecht.
Was macht man also in einem solchen Fall? Genau, einen Neustart. Den hat auch die c/o pop gewagt, und siehe da, es scheint ihr gut zu tun. Als erstes fällt auf, dass sie ihr Programm entschlackt hat. Anstatt noch die kleinste Bühne der Stadt bespielen zu wollen, konzentriert sich die c/o pop auf wenige Spielorte. So richtig schlimm ist das nicht, denn die örtlichen Clubs machen ja eh weiter im Programm, und das ist auch unabhängig von der Popversammlung einen Besuch wert. Ansonsten scheint man sich bei der c/o pop endgültig vom Fokus auf elektronische Musik verabschiedet zu haben. Dieser Eindruck drängt sich auf, wenn man sich die Headliner der verschiedenen Abendveranstaltungen anschaut.

Jazz aus Südafrika
Pianist Nduduzo Makhathini mit der WDR Big Band in Köln – Improvisierte Musik in NRW 07/26
Vom Gehen und Bleiben
Die Filmstarts der Woche
Glühender Zorn
„Das Teufelsbuch“ von Asta Olivia Nordenhof – Textwelten 07/26
„Im Augenblick sehe ich keine kritische Masse für eine breite Bewegung“
Teil 1: Interview – Politologe Alexander Gallas über Protest, Streik und Generalstreik
Von Tod und Teufel
„Walpurgisnacht“ in der Kölner Philharmonie – Klassik am Rhein 07/26
Den Banken widersprechen
Island und das Gemeinwohl – Europa-Vorbild Island
Nach wie vor relevant
„Virginia Woolf’s Night & Day“ im Cinenova – Foyer 07/26
Auf sich gestellt
„Wir gehen mal los“ von Raffaella Romagnolo – Literatur 07/26
Von Hexen und Psychiatern
Sinfoniekonzert „Dämonen“ an drei Orten im Ruhrgebiet – Klassik an der Ruhr 07/26
Giftige Hirngespinste
„The blind Owl / Die blinde Eule“ am Theater der Keller – Tanz in NRW 07/26
Gegen den Wohnsinn
Holgers letzte Worte – 07/26
Mehr als einem lieb sein kann
Teil 1: Leitartikel – NS-Erbe: Das Arbeitsrecht unterdrückt politischen Widerstand von Beschäftigten
Kopfzustände
„Two Queens“ am Metropol Theater – Auftritt 07/26
Was uns im Juli erwartet
Das „größte Fest aller Zeiten“, Fußball und Kino – Vorspann 07/26
Stille Hochkaräter
2. Even Flow Festival am Tanzbrunnen – Festival 06/26
Für die ganze Familie
Kostenloses Open-Air-Programm beim „Sommer Köln 2026“ – Prolog 06/26
Schule mit Herz und Humor
„Shrimpie und ich“ von Moni Port und Claudia Weikert – Vorlesung 06/26
Oppositionelle in der DDR
„Bärbel Bohley – Tagebuch einer Auflehnung“ im Filmhaus – Foyer 06/26
Die eigene Karte als Kompass
„Ich mal mir meine Welt“ von Nicola Davies – Vorlesung 06/26
Emotionaler Kraftakt
„Il Trovatore“ an der Düsseldorfer Rheinoper – Oper in NRW 06/26
Die Skyline im Blick
Benjamin Schmid in Düsseldorf – Klassik am Rhein 06/26
Liebe ohne Chancen
„Tancredi“ als queeres Drama an der Kölner Oper – Oper in NRW 06/26
Skulpturen vom Menschen
Louise Stomps im Kollwitz Museum – kunst & gut 06/26
Zwischen Erinnerung und Widerspruch
Lesestunde zu Christa Wolf im Buchladen Sülzburgstraße – Literatur 06/26
Klangschlacht
„Verdi Requiem“ an der Essener Philharmonie – Klassik an der Ruhr 06/26