Ein Klavier auf einer Kabarett-Bühne, das ist schon lange nicht mehr das alleinige Markenzeichen des großartigen Hagen Rether. Dieser begann seine Bühnekarriere als Pianist.
Der Juli ist in Wirklichkeit gar kein Monat, sondern eine deutsche Pop-Rock-Band aus Gießen. Die beiden, die bei Juli singen, heißen Briegel und Triebel mit Nachnamen und schufen Hits mit Titeln wie „Geile Zeit“ und „Perfekte Welle“.
„Internationale Kinder- und Jugendbuchwochen 2011“ unter dem Titel „Sagenhaft!“ widmen sich dem Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse: Island.
Man hat sein Talent mit Proust verglichen und seiner Prosa eine aufwühlende, ja, unwiderstehliche Kraft bescheinigt. Die Rezensenten in Italien und vor allem im heimatlichen Skandinavien geraten schier außer sich, wenn sie über Karl Ove Knausgard und sein sechsbändiges Romanprojekt sprechen.
Es regnet. Unerschütterlich steht der Platzwart auf dem Fußballfeld und hält die Latte, die während des F-Jungendspiels am Nachmittag gebrochen ist. In selbstloser Hingabe hat er den Rasen nachts mit seinem Rasierapparat geschnitten und mit seinem Kalkwagen die Linien frisch gezogen. In seinem hymnischen Text porträtiert Lars Ruppel...
Dichter Nebel steigt auf, füllt das Bochumer Schauspielhaus und macht es fast unmöglich zu sehen, was gerade auf der Bühne passiert. Dort steigen vier Tote aus ihren Särgen, frisch vitalisiert und bereit, eine wortgewaltige Schlacht zu schlagen.
Ein kleines Buch, das schwer in der Hand liegt. Schicksalsschwer? Ja, denn es geht um den Körper und die Zeit, deren Gesetze sich in ihn einschreiben. Eine Tätowierung trägt man für den Rest seines Lebens, wirklich entfernen lässt sie sich nicht.
Zum elften Mal öffnen sich die Türen von Privathäusern, Kirchenräumen und Ateliers, um Autoren und Rezitatoren in einer persönlichen Atmosphäre vorzustellen...
Abpfiff: Schluss, Ende, Aus. Vorbei und vorüber. Das war's mit der Show. Die über 34 Spieltage unter Blut, Schweiß und Tränen aufrecht erhaltene Spannung bricht unvermittelt in sich zusammen.

Schmunzeln und Mitgefühl
„Opa Bär und die Schuhe im Kühlschrank“ von Anne und Paul Maar – Vorlesung 02/26
Unwiderstehlicher kleiner Drache
„Da ist besetzt!“ von Antje Damm – Vorlesung 02/26
Glück und Unglück
„Niemands Töchter“ von Judith Hoersch – Literatur 02/26
Exzentrik kann zärtlich sein
„Mitz. Das Pinseläffchen“ von Sigrid Nunez – Textwelten 02/26
Beziehungen sind unendlich
„Schwarze Herzen“ von Doug Johnstone – Textwelten 01/26
Bewusst blind vor Liebe
„Mama & Sam“ von Sarah Kuttner – Literatur 01/26
Jenseits des Schönheitsdiktats
„Verehrung“ von Alice Urciuolo – Textwelten 12/25
Nicht die Mehrheit entscheidet
„Acht Jahreszeiten“ von Kathrine Nedrejord – Literatur 12/25
Power Kid
„Aggie und der Geist“ von Matthew Forsythe – Vorlesung 11/25
Allendes Ausflug ins Kinderbuch
„Perla und der Pirat“ von Isabel Allende – Vorlesung 11/25
Die Liebe und ihre Widersprüche
„Tagebuch einer Trennung“ von Lina Scheynius – Textwelten 11/25
Inmitten des Schweigens
„Aga“ von Agnieszka Lessmann – Literatur 11/25
Mut zum Nein
„Nein ist ein wichtiges Wort“ von Bharti Singh – Vorlesung 10/25
Kindheitserinnerungen
„Geheimnis“ von Monika Helfer und Linus Baumschlager – Vorlesung 10/25
Appell an die Menschlichkeit
Navid Kermanis Lesung im MAKK – Lesung 10/25
Im Spiegel des Anderen
„Der Junge im Taxi“ von Sylvain Prudhomme – Textwelten 10/25
Die Front zwischen Frauenschenkeln
„Der Sohn und das Schneeflöckchen“ von Vernesa Berbo – Literatur 10/25
Alpinismus im Bilderbuch
„Auf in die Berge!“ von Katja Seifert – Vorlesung 09/25
Keine Angst vor Gewittern
„Donnerfee und Blitzfee“ von Han Kang – Vorlesung 09/25
Roman eines Nachgeborenen
„Buch der Gesichter“ von Marko Dinić – Literatur 09/25
Süß und bitter ist das Erwachsenwerden
„Fliegender Wechsel“ von Barbara Trapido – Textwelten 09/25
Geteilte Sorgen
„Lupo, was bedrückt dich?“ von Catherine Rayner – Vorlesung 08/25
Augen auf Entdeckungsreise
„Jetzt geht’s los!“ von Philip Waechter – Vorlesung 08/25
Erste Male zwischen den Welten
„Amphibium“ von Tyler Wetherall – Literatur 08/25
Düster und sinnlich
„Das hier ist nicht Miami“ von Fernanda Melchor – Textwelten 08/25