Die Bar hat einen festen Ort in der Geschichte der Popkultur. Die Bochumer „Goldkante“ und das Kölner „King Georg“ zeigen, wie er heute aussehen könnte.
Vieles deutet in der Karriere des Hans Liberg auf etwaige Parallelen zu unserer Ruhrpott-Ikone Helge. Beide leben seit rund drei Jahrzehnten von der Musik, ohne sie ernsthaft zu produzieren. Beide schleichen um den heißen Breitopf herum, und was da über den Rand tropft, reicht allemal.
Wenn man Leonard Bernsteins Definition zugrunde legt, dass ein gutes Musical ein Stück ist, das man auch ohne Musik spielen kann – dann hat das jetzt am Düsseldorfer Capitol-Theater welturaufgeführte „Kein Pardon“ natürlich schlechte Karten.
Die Ausstellung war überfällig. Das Düsseldorfer Museum Kunstpalast stellt in einem umfassenden Überblick die „Düsseldorfer Malerschule“ vor, die ihren Ausgangspunkt im frühen 19. Jahrhundert an der dortigen Kunstakademie hatte, wo Künstler aus aller Welt studierten und anschließend wieder in alle Himmelsrichtungen gingen.
„Was kann für einen jungen Mann uncooler sein, als in einem Männerchor zu singen?“ Diese Frage stellte Bernhard Steiner provokant, als der Kölner Männergesangverein jetzt verkünden konnte, knapp vierzig neue Stimmen für den eigenen Chor geworben zu haben. Also doch cool, so ein Männerchor?
Eine neue Schnelligkeit führt der bildende Künstler VA Wölfl, der die Company Neuer Tanz leitet, in seiner neuen Chor(e)ografie „Short cuts/Short cats“ ein. Nach einer akustisch heftigen Einstiegsphase tanzt die Company vierzig Minuten tonlos im Dämmerlicht in Slow-Motion. Eine Herausforderung für die Wahrnehmung.
Drama, Baby, Drama! Der Kölner neigt naturgemäß zum dramatischen Auftritt. Unterhalb der Spektakelschwelle macht man es daher beim 1.FC Köln einfach nicht.
Für zwei Konzerte (16.11. Bochum, 18.11. Köln) machen die Berliner Halt in NRW und präsentieren u.a. ihr neues Album „Mein kleiner Krieg.“
Köln verzichtet auf notwendige Tanzförderung – und entzieht dem Tanz in Köln damit wichtige Grundlagen für die Zukunft. Der Verein tanzKöln zeigt sich empört über die fatale Entscheidung des Tanzbeirats und appelliert an die Politik.
Wenn der Pizza-Man dreimal liefert: Hart ist nicht, wenn man wie der FC verliert – hart ist, wie man darüber spricht. Von dem, was Spieler selbst so von sich geben, mal ganz zu schweigen.

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