"Um Indien kennen zu lernen und zu verstehen, muss man weit reisen - durch die Zeit und durch den Raum" – mit diesem Zitat des ersten indischen Premierministers Jawaharlal Nehru, eröffnete der Fotojournalist Olaf Krüger vergangenen Sonntag seine Live-Reportage zu Indiens Norden. Krüger, dessen Bilder und Reportagen vielfach u.a. in der Zeit, GEO und Marco Polo veröffentlicht wurden, schuf anhand seiner atemberaubenden Bilder eine bezaubernde und zugleich mitreißende Athmosphäre im ausverkauften Saal des Rautenstrauch-Joest-Museums. Die musikalische Untermalung der Bilderreise, indische Klänge der Komponisten Milind Joshi und Kai Arend, brachte die Zuschauer in die richtige Stimmung, um Krügers beeindruckenden Berichten und teils berührenden Erzählungen zu lauschen. Krüger gelingt es, die Schönheit aber auch das Grauen Indiens mit einem Blick einzufangen. Oft scheinen diese beiden Gegensätze in seinen Bildern ineinander überzugehen. So beschreibt er seine Bindung zu Indien auch als eine Hassliebe, in der er sich zwischen Bewunderung und Entsetzen, zwischen Traum und Wirklichkeit, hin- und hergerissen fühlt. Krügers Aufnahmen hinterlassen einen bleibenden Eindruck und erwecken Neugier, sowie große Lust auf die indische Kultur und den zweiten Teil seiner Reportage zu Indiens Süden. Grenzgang weckt wie immer die Reiselust seiner Besucher. Die nächste Gelegenheit gibt es am 18. November mit dem Thementag Südamerika, wie immer im Rautenstrauch-Joest-Museum, bei dem Peter Gebhard und Martin Engelmann mit den Besuchern nach Patagonien, Peru und Bolivien reisen werden.
Thementag Südamerika | So. 18.11. um 15 Uhr | Rautenstrauch-Joest-Museum | Cäcilienstr. 29-33 | museenkoeln.de/rautenstrauch-joest-museum/
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