Die Bundeswehr mag inzwischen aus Kunduz abgezogen sein, die Menschen dort müssen jedoch weiterhin unter den Bedingungen des bewaffneten Konflikts leben. Martin Gerner, der das Land schon oft bereist hat und Farsi spricht, folgt in seinem Film fünf jungen Afghanen und schildert deren Versuche, für eine freiere Gesellschaft zu kämpfen. So zum Beispiel der Burka tragenden Lokalreporterin Nazanin, die sich für Gleichberechtigung einsetzt, oder Ghulam und Khatera, die einen Spielfilm drehen. Gerner gelingen dabei intime Einblicke in das Seelenleben einer Generation, die mit Krieg und Terror aufgewachsen ist und dennoch von einem besseren Leben träumt. Der Regisseur wird bei der Vorführung anwesend sein und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen.
„Generation Kunduz – Der Krieg der Anderen“ | Do 6.8. 20 Uhr | St. Michael, Brüsseler Platz 1 | artundamen.de | Eintritt frei
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