Signs - Zeichen
USA 2002, Laufzeit: 106 Min., FSK 12
Regie: M. Night Shyamalan
Darsteller: Mel Gibson, Joaquin Phoenix, Rory Culkin, Abigail Breslin, Patricia Kalember
Ein Muster aus Kreisen und Linien kann durchaus eine beruhigende Wirkung auf seinen Betrachter ausüben. Die 200 Meter großen Kornkreise, die der verwitwete Farmer Graham Hess (Mel Gibson) auf einem seiner Felder findet, tragen jedoch weder zu seiner noch zur Beruhigung seiner Umgebung bei. Im Gegenteil, die mysteriösen Erscheinungen setzen einen wahren Medienansturm frei, lassen die Spekulationen ins Kraut schießen: Handelt es sich um Botschaften aus einer Parallelwelt? Sind die Kreise Hinterlassenschaften eines außerirdischen Besuchs? Oder ist Hess schlicht das Opfer eines gelangweilten Nachbarn geworden? Inmitten eines stetig wachsenden Chaos sucht Hess gemeinsam mit seinem Bruder (Joaquin Phoenix) und seinen Kindern (Abigail Breslin, Rory Culkin) nach einer anderen, persönlichen Lösung und macht eine finale Entdeckung, die alle Vermutungen in den Schatten stellt.
Wie bereits in seinen beiden Erstlingen "The Sixth Sense" und "Unbreakable" kreist auch der neue von M. Night Shyamalan konstruierte Weltentwurf um den Einbruch des gleichermaßen Unerklärlichen wie Übersinnlichen in den Alltag eines amerikanischen Durchschnittsbürgers, ein Gratwanderung am Rande des Abgrunds, deren überraschende Auflösung Shyamalan erneut bis zum Schluss hinaus zögert. Was sich bis dahin ereignet ist kein überkandideltes, modernes Effektspektakel, sondern zitatenreiches altmodisches Spannungskino, das den Zuschauer mit schleichendem Terror und wohldosierten Schocks gefangen hält.
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25
Weinende Wände
Das Filmtheater als Begegnungs- und Spielstätte – Vorspann 09/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Jung-Bäuerinnen bei der Arbeit
„Milch ins Feuer“ im Odeon – Foyer 08/25
Drama, Baby?
Das Arthouse und der Schenkelklopfer – Vorspann 08/25
Gar nicht mal so stumm
Die Internationalen Stummfilmtage in Bonn 2025 – Festival 08/25
Sommergefühle
Leichte Kino-Kost im Juli – Vorspann 07/25
Im Abschiebegefängnis
„An Hour From the Middle of Nowhere“ im Filmhaus – Foyer 06/25
Fortsetzung folgt nicht
Serielles Erzählen in Arthouse und Mainstream – Vorspann 06/25
Wohnen im Film
Die Reihe Filmgeschichten mit „Träumen von Räumen“ im Filmforum NRW – Filmreihe 05/25
Der Filmfrühling ist angebrochen
Die erste Jahreshälfte startet mit bedeutenden Filmfestivals – Vorspann 04/25
Filmischer Feminismus
Das IFFF 2025 in Köln – Festival 04/25
Über die Todesangst
„Sterben ohne Gott“ im Filmhaus – Foyer 03/25
Alles für die Musik
Publikumspremiere von „Köln 75“ im Cinenova – Foyer 03/25
Schlechte Zeiten?
Merz im März und ernste Kost im Kino – Vorspann 03/25
Mit Trauer umgehen
„Poison – Eine Liebesgeschichte“ im Odeon – Foyer 02/25
Gute Zeiten
Wie lang darf ein Film sein? – Vorspann 02/25
Bittersüße Dystopie
„Ein schöner Ort“ in der Aula der KHM – Foyer 01/25
Zeit-Fragen
Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus – Foyer 01/25
Kino als Empathie-Maschine
Warum wir Kino in Zukunft mehr brauchen denn je – Vorspann 01/25
Stark durch Solidarität
„Billige Hände“ im Filmhaus – Foyer 12/24
22 Bahnen
4.9.2025
Übers Ankommen in Deutschland
„Zwischen Sein und Nichtsein“ von Leocadie Uyisenga – Film 12/24
Beule – Zerlegt die Welt
Start: 11.9.2025
Kill the Jockey
Start: 18.9.2025