Nach der Filmschule heißt es für die meisten Absolventen den ersten Langfilm vorzubereiten. Das ist in der Regel sehr mühselig und von vielen Enttäuschungen begleitet. Die wenigen, die es dann trotzdem schaffen, einen Film ins Kino zu bringen, müssen bald die nächsten Rückschläge in Kauf nehmen. Im regulären Kinoprogramm tauchen diese Filme meist gar nicht auf und das (öffentlich-rechtliche) Fernsehen verschmäht sie meist ins Nachtprogramm. Dabei wird leider viel zu oft das Potenzial junger Generationen an Filmemachern übersehen, die mit ihren frechen und unverbrauchten filmen nicht selten am Establishment kratzen.
Das Exposed-Festival bietet hier die optimale Plattform diese Filme auch einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Vom 15.-25. November können die Besucher die ersten Gehversuche der Filmlegenden von morgen genießen. Einige Filme aus dem Programm der letzten Jahre haben es sogar doch noch zu großen Ehren geschafft wie z. B. „Attenberg“ von Athina Rachel Tsangari, die mit ihrer zweiten Arbeit für den Europäischen Filmpreis nominiert wurde.
Die Deadline für die Einreichungen wurde bis zum 17. August verlängert.
Mehr Infos unter: www.exposed-filmfestival.de
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