Die Ausstellung „Das Auge des Arbeiters“ funktioniert im Käthe Kollwitz Museum als Übernahme innerhalb einer Tournee punktgenau. In seinem Bestreben, die Gesellschaft und die Zeit, in der die sozialkritische Künstlerin Käthe Kollwitz gelebt hat, zu vergegenwärtigen, vermittelt das Museum am Neumarkt derzeit einen sachlichen Blick auf den Alltag und die Allgegenwart der arbeitenden Bevölkerung in den 1920er und 1930er Jahren in Deutschland. Ausgestellt sind Fotografien sowie Fotomontagen (von John Heartfield), dazu Zeitschriften in Vitrinen und auf Monitoren Screenings von Negativen, die zu fragil für den Fotoabzug sind. Unter den Fotografen (die wir nicht mit den heutigen Bildjournalisten und Fotokünstlern vergleichen können) kristallisieren sich im Museum einzelne Persönlichkeiten heraus, die journalistische und dokumentarische Absichten im Sinn hatten und doch ihre Aufnahmen präzise komponierten, etwa Eugen Heilig, Fritz Böhler und Hans Bresler und vor allem Walter Ballhause und Albert Henning. Während Hennig ein geradezu kraftstrotzend heroisches Bild vom Arbeiter zeigt, vermittelt Ballhause vor allem das Leid der Bevölkerung; dazu hat er die Menschen auf der Straße teils mit einem versteckten Fotoapparat aufgenommen und sie so fokussiert, dass sie im Zentrum des Bildes zu sehen sind.
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Das Göring-Prinzip
Die Filmstarts der Woche
Erfolge in dürren Zeiten
7. Circus Dance Festival in Köln – Tanz in NRW 05/26
Kurz frei
Arbeit schläft nie. Auch ihre Jünger nicht – Glosse
Liebe gegen Perfektion
Uraufführung von Sarah Nemtzovs Oper „Wir“ in Dortmund – Oper in NRW 05/26
„Zurücklehnen und staunen“
Kurator Christian Höher über „Origins – Die Schönheit des Lebens“ im Wuppertaler Visiodrom – Interview 05/26
„Das BGE würde eher schaden als nützen“
Teil 1: Interview – Philosoph und Ökonom Birger Priddat über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens
Haare zu lang, Röcke zu kurz
„Swinging Cologne“ von Stefan Winges – Textwelten 05/26
Das Phantom der Keller
„Walter Bockmayer. Der andere Millowitsch“ am Theater der Keller – Auftritt 05/26
Altes Thema neu erzählt
„Picture a day like this“ an der Oper Köln – Oper in NRW 05/26
Vertrauen durch Bildung
Was tatsächlich gegen Arbeitslosigkeit hilft – Europa-Vorbild Dänemark
Drei Stimmen, drei Türen zur Lyrik
7. Ausgabe des Festivals Anderland in der Stadtbibliothek – Lesung 05/26
Ein Wonnemonat für Filmfans
Neustarts und Preisverleihungen im Mai – Vorspann 05/26
Erst das Vergnügen
Teil 1: Leitartikel – Industriearbeit ist ein Auslaufmodell
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Kein schöner Zug
Holgers letzte Worte – 05/26
Was es bedeutet, ein Mädchen zu sein
„Girls Don’t Cry“ im Odeon – Foyer 04/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Ein Italien der Mythen
Autor Eric Pfeil liest am Comedia Theater aus „Hotel Celentano“ – Lesung 04/26
Reise in die 20er
Pianist Olli Mustonen im VdH-Museum und in der Historischen Stadthalle – Musik 04/26
Meeresbewohner zum Anfassen
„Zusammenstecken und Entdecken: Meerestiere“ von Abigail Wheatley – Vorlesung 04/26
Schweigen, Flucht und Tod
„Einfach das Ende der Welt“ am Theater Bonn – Prolog 04/26
Der Plan des Bösen
„Freischütz“ an der Bonner Oper – Oper in NRW 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Wenn Wände Ohren haben
„Engel des Verschwindens“ von Slobodan Šnajder – Literatur 04/26
Der ganze Brahms
Vier Sinfonien an zwei Abenden in Dortmund – Klassik an der Ruhr 04/26