Was für eine Ausstellung könnte dem 100-jährigen Jubiläum und der Wiedereröffnung eines Museums angemessen sein? Müsste sie nicht aus den eigenen Sammlungsbeständen originell zusammengestellt sein, diese repräsentieren und dabei leicht und anregend ihr Thema vermitteln? Auf die Schau „Von Istanbul bis Yokohama“ trifft all das zu. Nach einer recht langen Phase der Renovierung zeigt das Museum für Ostasiatische Kunst nun erstmals die historischen Fotografien, die der Museumsgründer Adolf Fischer und seine Frau auf ihren Reisen nach Ostasien erworben haben. Ausgestellt sind rund 350 Fotografien des 19. Jahrhunderts, die sich den Stationen der Schiffsroute von Istanbul über Ägypten und Singapur bis nach Japan und China widmen – sie stellen ein Drittel der Museumssammlung mit Aufnahmen aus einer Zeit dar, als die Fotografie eine aufwändige Pioniertat war. Adolf Fischer hat ihr übrigens eine praktische Bedeutung zugesprochen: „Eine Reisebeschreibung ohne Bilder ist heute ein Unding, interessiert niemanden. Dies ist nun einmal der Zug der Zeit, und es ist recht so, denn das Bildchen veranschaulicht wunderbar das geschriebene Wort.“ (1898)
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Das Göring-Prinzip
Die Filmstarts der Woche
Mehr als Existenzsicherung
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Erfolge in dürren Zeiten
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Arbeit schläft nie. Auch ihre Jünger nicht – Glosse
Liebe gegen Perfektion
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„Zurücklehnen und staunen“
Kurator Christian Höher über „Origins – Die Schönheit des Lebens“ im Wuppertaler Visiodrom – Interview 05/26
„Das BGE würde eher schaden als nützen“
Teil 1: Interview – Philosoph und Ökonom Birger Priddat über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens
Haare zu lang, Röcke zu kurz
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Das Phantom der Keller
„Walter Bockmayer. Der andere Millowitsch“ am Theater der Keller – Auftritt 05/26
Vertrauen durch Bildung
Was tatsächlich gegen Arbeitslosigkeit hilft – Europa-Vorbild Dänemark
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Drei Stimmen, drei Türen zur Lyrik
7. Ausgabe des Festivals Anderland in der Stadtbibliothek – Lesung 05/26
Ein Wonnemonat für Filmfans
Neustarts und Preisverleihungen im Mai – Vorspann 05/26
Kein schöner Zug
Holgers letzte Worte – 05/26
Erst das Vergnügen
Teil 1: Leitartikel – Industriearbeit ist ein Auslaufmodell
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Was es bedeutet, ein Mädchen zu sein
„Girls Don’t Cry“ im Odeon – Foyer 04/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Ein Italien der Mythen
Autor Eric Pfeil liest am Comedia Theater aus „Hotel Celentano“ – Lesung 04/26
Reise in die 20er
Pianist Olli Mustonen im VdH-Museum und in der Historischen Stadthalle – Musik 04/26
Meeresbewohner zum Anfassen
„Zusammenstecken und Entdecken: Meerestiere“ von Abigail Wheatley – Vorlesung 04/26
Schweigen, Flucht und Tod
„Einfach das Ende der Welt“ am Theater Bonn – Prolog 04/26
Der Plan des Bösen
„Freischütz“ an der Bonner Oper – Oper in NRW 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Wenn Wände Ohren haben
„Engel des Verschwindens“ von Slobodan Šnajder – Literatur 04/26