Die Kölner Musiknacht, der jährliche Einblick in die freie Kölner Musikszene bleibt in diesem Jahr kompakter – bewusst werden nämlich höhere Gagen bezahlt, auch um auf die finanzielle Lage von freien Künstlern aufmerksam zu machen.
Seit nunmehr acht Jahren veranstaltet Wolfgang Frömberg Lesungen im King Georg. Seine Reihe „Literatur zur Zeit“ lotet den gesellschaftlichen Stellenwert von Literatur abseits der bezuschussten Literaturhäuser aus. Zu Gast am Dienstag waren Fatma Aydemir und ihr hochpolitischer Roman „Ellbogen“.
Die neue thematische Ausstellung zeigt das Stehlen, Fälschen und Kopieren westlicher Hochglanzprodukte als Form von Widerstand und als rechtmäßig empfundene Antwort historisch Unterprivilegierter.
„Freunde treffen sich – revisited“ zeigt die gemeinsamen künstlerischen Anfänge und späteren Arbeiten von Manfred Boecker, Rainer Gross und BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken, die nach dem Kunststudium miteinander verbunden blieben.
Schauspiel-Intendant Kay Voges sucht nach Wegen, das Theater für das digitale Zeitalter zu öffnen.
Joaquím Murrieta gilt als der mexikanische Robin Hood, war auch in Europa eine Legende und wurde eine Vorlage von Zorro. Pablo Neruda hat sein Leben in Verse gefasst, eine dramatische Bühnenfassung gab es aber noch nicht.
Die Jubiläumsausgabe des Kölner Filmfestivals zeigt 80 Filme, bietet dazu ein ansprechendes Rahmenprogramm mit Gästen, Musik und Ausstellungen. Das Schwerpunktthema: „Landgrabbing & Migration“.
Der holländische Verlag kommt nach Köln und veröffentlicht als erstes Musikerbiografien.
Vor zwanzig Jahren bezog Rolf Jahn ein Atelier in Nippes. Auf die Mechanismen der Gentrifizierung hat er eigene Antworten. Als sich das Gesicht des Veedels zu verändern drohte, half er einem befreundeten Bäcker aus.
Die Bühne der Kulturen kehrt nach der Sommerpause nicht zurück, das Underground wird abgerissen und auch für Jack in the Box wird es enger. Ein Kommentar zur Lage.

An die Grenzen
Die Filmstarts der Woche
Die magische Zehn
Gustav Mahler Sinfonie Nr. 10 im Konzerthaus Dortmund – Klassik an der Ruhr 10/26
Kehrseite der Fröhlichkeit
Niki de Saint Phalle im Kunstpalast in Düsseldorf – Kunst in NRW 10/26
Große Stimmen am Rhein
Reihe „Weltstars in Bonn“ an der Oper Bonn – Prolog 10/26
Anwältin der Filmfiguren
„Revanche“ im Filmhaus – Foyer 10/26
Naturgewalten
„Das Unwetter“ von David Wautier – Vorlesung 10/26
Neue Gräber braucht das Land
Analog Theater und studiobühneköln zeigen „Keyenberg 3“ in der TanzFaktur – Auftritt 10/26
Schönheit im Alltag
Ausstellung „Locals“ in der Hamburger Manufaktur „Freddy Schilling“ in Köln-Ehrenfeld – Kunst 10/26
All die Menschen, Masken und Skelette
James Ensors Druckgraphik in der Villa Zanders in Bergisch Gladbach – kunst & gut 10/26
Die Grande Dame der Erotik
„Das Reine und das Unreine“ von Colette – Textwelten 10/26
Grenzenlose Klangkultur
Das Festival Multiphonics in Köln – Improvisierte Musik in NRW 10/26
Wie viel Wut ist genug?
„Honey“ von Imani Thompson – Literatur 10/26
Helfen statt Ausgrenzen
Teil 1: Lokale Initiativen – Das Interkulturelle Zentrum in Köln-Nippes
Die Fantasie der Kinder
„Moscas“ in der Filmpalette – Foyer 10/26
Tödlicher Strudel der Politik
„Tosca“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen – Oper in NRW 10/26
Schnitt für Schnitt
Edimotion 2026 in Köln – Festival 10/26
Ist die Welt erst ruiniert …
Gut erzählt ist auch Ungerechtigkeit eine spannende Geschichte – Glosse
Orgel reloaded
Orgelmixturen 2026 in der Kunst-Station Sankt Peter – Klassik am Rhein 10/26
„Für die Parteien steht viel auf dem Spiel“
Teil 1: Interview – Politologin Dorothée de Nève über Identität und Konsens in der Politik
Verliebt in die Mitschülerin
„Black Burns Fast“ gewinnt choices-Publikumspreis – Festival 10/26
Neues Vertrauen
Digitale Bürgerbeteiligung – Europa-Vorbild Spanien
Anfassen statt digitalisieren
Das Festival Urbäng 2026 am Orangerie Theater – Tanz in NRW 10/26
Drama im Goldrausch
„Mädchen aus dem goldenen Westen“ am Opernhaus Bonn – Oper in NRW 10/26
Geist des Ortes
Der Ort als Handlungsträger – Vorspann 10/26
„Theater kann die richtigen Fragen stellen“
Regisseur Björn Gabriel über „This is Water“ am Studio Trafique – Premiere 10/26