Ob städtische Bühne oder freie Szene, ob avantgardistische Performance oder deftiges Volkstheater: Bei der 17. Ausgabe der Kölner Theaternacht zogen wieder alle Bühnenschaffenden am gleichen Strang.
Analogtheater befasst sich in einer Art psychologischen Studie mit Sehnsucht, Bewältigung und Glück: Welches Glück ist noch zu haben?
Das Theater im Bauturm inszeniert mit „Trude Herr oder: Es ist besser, in der Sahara zu verdursten, als in Köln-Lindenthal zu sitzen und auf die Rente zu warten“ eine charmante Komödie und erhebt die kölsche Lebensart zur Lebensphilosophie.
Am Sonntag verlieh choices den Publikumspreis für den Besten Spielfilm an Regisseur Oliver Schmitz für den Apartheids-Justizthriller „Im Todestrakt“ mit Steve Coogan und Andrea Riseborough.
Ein „Grundkurs Weltrevolution für Düsseldorf“ in der Tonhalle: Am 7. und 8. Oktober begleiten die Düsseldorfer Symphoniker das von Peter Aidu neu gegründete Persimfans-Ensemble. Es hat sich den Utopien der Avantgarde verschrieben, die durch die Diktaturen des 20. Jahrhunderts zerstört wurden.
Stefano Massinis „Occident Express“ beschreibt die Flucht der 60-jährigen Haifa aus Syrien. Moritz Sostmann inszeniert mit Hilfe von Puppen die deutsche Erstaufführung.
Ab 4. Oktober beginnt an Rhein und Ruhr das Festival der Klarinettenmusik mit Künstlern wie Anouar Brahem, Klaus Gesing, Niels Klein, Rolf & Joachim Kühn, L'Hijâz Car und Annette Maye.
Eltern dürfen sich ruhig freuen, wenn ihr Kind das Lügen gelernt hat, sagt Diplom-Psychologin Mirjam Reiß. Sie spricht mit uns außerdem über unsere natürliche Fähigkeit zum Mitgefühl und gibt einen grundsätzlichen Ratschlag in Erziehungsfragen.
Die Ehrenfelder Rufffactory öffnet ihre Türen für eine Sammelausstellung von Malerei bis Videokunst und sagt der tristen Realität den Kampf an.
Das Freie Werkstatt Theater inszeniert Highsmiths Klassiker „Mr. Ripley“ als kurzweilige, doch detaillierte Studie seines janusköpfigen Protagonisten.

An die Grenzen
Die Filmstarts der Woche
Die magische Zehn
Gustav Mahler Sinfonie Nr. 10 im Konzerthaus Dortmund – Klassik an der Ruhr 10/26
Kehrseite der Fröhlichkeit
Niki de Saint Phalle im Kunstpalast in Düsseldorf – Kunst in NRW 10/26
Große Stimmen am Rhein
Reihe „Weltstars in Bonn“ an der Oper Bonn – Prolog 10/26
Anwältin der Filmfiguren
„Revanche“ im Filmhaus – Foyer 10/26
Naturgewalten
„Das Unwetter“ von David Wautier – Vorlesung 10/26
Neue Gräber braucht das Land
Analog Theater und studiobühneköln zeigen „Keyenberg 3“ in der TanzFaktur – Auftritt 10/26
Schönheit im Alltag
Ausstellung „Locals“ in der Hamburger Manufaktur „Freddy Schilling“ in Köln-Ehrenfeld – Kunst 10/26
All die Menschen, Masken und Skelette
James Ensors Druckgraphik in der Villa Zanders in Bergisch Gladbach – kunst & gut 10/26
Die Grande Dame der Erotik
„Das Reine und das Unreine“ von Colette – Textwelten 10/26
Grenzenlose Klangkultur
Das Festival Multiphonics in Köln – Improvisierte Musik in NRW 10/26
Wie viel Wut ist genug?
„Honey“ von Imani Thompson – Literatur 10/26
Helfen statt Ausgrenzen
Teil 1: Lokale Initiativen – Das Interkulturelle Zentrum in Köln-Nippes
Die Fantasie der Kinder
„Moscas“ in der Filmpalette – Foyer 10/26
Tödlicher Strudel der Politik
„Tosca“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen – Oper in NRW 10/26
Schnitt für Schnitt
Edimotion 2026 in Köln – Festival 10/26
Ist die Welt erst ruiniert …
Gut erzählt ist auch Ungerechtigkeit eine spannende Geschichte – Glosse
Orgel reloaded
Orgelmixturen 2026 in der Kunst-Station Sankt Peter – Klassik am Rhein 10/26
„Für die Parteien steht viel auf dem Spiel“
Teil 1: Interview – Politologin Dorothée de Nève über Identität und Konsens in der Politik
Verliebt in die Mitschülerin
„Black Burns Fast“ gewinnt choices-Publikumspreis – Festival 10/26
Neues Vertrauen
Digitale Bürgerbeteiligung – Europa-Vorbild Spanien
Anfassen statt digitalisieren
Das Festival Urbäng 2026 am Orangerie Theater – Tanz in NRW 10/26
Drama im Goldrausch
„Mädchen aus dem goldenen Westen“ am Opernhaus Bonn – Oper in NRW 10/26
Geist des Ortes
Der Ort als Handlungsträger – Vorspann 10/26
„Theater kann die richtigen Fragen stellen“
Regisseur Björn Gabriel über „This is Water“ am Studio Trafique – Premiere 10/26