Bildungsreisen führten gern mal gen Italien, ganz berühmte Visiten verknüpfen sich mit dem Namen Goethe und denen der Familie Mozart. Auch Mendelssohn reiste in das Land, in dem alle Pizzabäcker angeblich so schön singen können.
Zugegeben, manchmal ist der Titel dieser Kolumne irreführend. Denn was in diesen Zeilen Monat für Monat unter dem Label „Unterhaltungsmusik“ besprochen wird, ist ja meistens erst dann interessant, wenn es über die kulturindustrielle Klebrigkeit hinausgeht.
Auf der Emsländischen Freilichtbühne Meppen steht der Musical-Klassiker „Anything Goes“ auf dem Programm. Das begeisterungsfähige Publikum von Deutschlands meistbesuchter (unüberdachter) Freilichtbühne gerät schon bei der Ouvertüre in Mitklatsch-Laune.
Am Anfang jeder ernsthaften Themenausstellung steht die Feststellung wiederkehrender Sachverhalte. Derzeit wenden sich (jedenfalls) drei Ausstellungen der zeitgenössischen Skulptur zu und gehen ihren spezifischen Phänomenen nach.
Von der Technik hinter den klimatisierten Räumen im Bonner Kunstmuseum ist nichts zu sehen oder zu hören, dennoch ist die unsichtbare Belüftungsanlage irgendwie symbolisch für die aktuelle Ausstellung „Through the Looking Brain“.
Die Bonner Krisenspezialkräfte Fritz und Hermann erklären in ihrem neuen Programm „Oberwasser“ einmal mehr auf vergnügliche Weise die Welt.
Zur ersten Kölner Tanzkonferenz waren auch auswärtige Experten eingeladen. Sie sollten mit ihrem Expertenwissen unterstützen und einen fachlich-kritischen Blick von außen auf die verfahrene Lage in Köln und den neuen Tanz-Entwicklungsplan richten.
„Wir müssen überzeugen, und dafür haben wir jetzt ein Gesicht“, meint Jörg Jung von der Initiative Mut zur Kultur, zum Abschluss der 1. Kölner Tanzkonferenz. Es gibt auch ein Leben nach der Katastrophe, so könnte man die Situation des Tanzes in Köln nach dem Scheitern aller Tanzhauspläne beschreiben. Und für dieses Leben hat die Szene nun ein Gesicht gefunden. Es besteht aus einer zackigen Grafik und dem Namen tanZköln.
Da stand er, mit einem Lächeln fragend, ob niemand gesehen hat, dass es ihm von der Decke auf den Kopf getropft hat. Draußen goss es in Strömen. In Wuppertal, an einem Juliabend. „Es wäre nicht Wuppertal, wenn es nicht bis auf die Bühne durchregnen würde“, sagt einer neben mir.
Eine solch prompte Standing Ovation hat die Kölner Oper wohl selten erlebt. Kaum waren die letzten Klänge von Karl Orffs „Carmina Burana“ verklungen, da sprang das Publikum auch schon auf. Die 129 Stars des Abends - Schüler aus Köln und Düren im Alter zwischen 12 Jahren und der Abitur-Reife...

Liebe und Leid
„Hoffmanns Erzählungen“ an der Oper Köln muss umgeplant werden – Oper in NRW 11/26
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Orgel reloaded
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Große Romantik
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Kunst der Gegenwart
Jon Rafman im K21 in Düsseldorf – Kunst in NRW 09/26
Genau diese Freiheit braucht die Kunst
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Oper Köln kehrt an den Offenbachplatz zurück – Oper in NRW 09/26
Alles Blau
Neue Intendanz am Musiktheater im Revier – Oper in NRW 09/26
Die Erotik des Tanzes
Rafaële Giovanola erhält den Deutschen Tanzpreis – Tanz in NRW 08/26
Vielfalt und Ambitionen
Die Opernsaison 2026/27 an Rhein und Ruhr - Oper in NRW 07/26
Konstruktionen der Natur
Bernhard Fuchs in Haus Esters in Krefeld – Kunst in NRW 07/26
Jazz aus Südafrika
Pianist Nduduzo Makhathini mit der WDR Big Band in Köln – Improvisierte Musik in NRW 07/26