I Want To See The Manager
Deutschland, Italien 2014, Laufzeit: 93 Min., FSK 0
Regie: Hannes Lang
>> realfictionfilme.de/filme/i-want-to-see-the-manager
Ästhetischer Dokumentarfilm über abstrakte Zusammenhänge
Des einen Freud, des anderen Leid
„I Want to See the Manager“ von Hannes Lang
Die These des Films lautet: Die Entwicklungsstufen in den Regionen der Welt sind unterschiedlich, aber ihr Verhältnis zueinander nicht statisch. Das heißt: Wenn es hier auf bestimmten Ebenen bergab geht, geht es demnächst anderswo bergauf – und umgekehrt.
An Hand von einzelnen Episoden aus aller Welt veranschaulichen sie in langen, ruhigen Einstellungen ihren Gedanken: Die Autostadt Detroit stirbt aus, Peking ist verstopft mit Autos. In Thailand hingegen lassen sich Europäer mit Alzheimer, aber schlechten Krankenkassen behandeln und in kargen Landschaften in Bolivien träumt man Dank des Handybooms vom Wohlstand durch Lithiumgewinnung. Ein Gefühl für die Zusammenhänge mag sich nicht richtig einstellen, die einzelnen Episoden erzählen aber eindrucksvoll von verwunderlichen Entwicklungen.
(Christian Meyer)

Ein Wonnemonat für Filmfans
Neustarts und Preisverleihungen im Mai – Vorspann 05/26
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Was es bedeutet, ein Mädchen zu sein
„Girls Don’t Cry“ im Odeon – Foyer 04/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Filmforum – Foyer 04/26
Filme in die Welt tragen
Das Internationale Frauenfilmfest Dortmund+Köln – Festival 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Ein Fest im Dunkeln
20 Jahre Filmforum NRW – Festival 04/26
Weimerer Republik
Zur freien Filmkunst – Vorspann 04/26
Film für die ganze Familie
„Mein Freund Barry“ im Cinedom – Foyer 03/26
Was uns blüht
Die Oscars und die Zukunft mit KI – Vorspann 03/26
Zu Unrecht beschuldigt
„Blame“ im Odeon – Foyer 02/26
Nur das Allerbeste?
Vom kollektiven Drang zum relativierten Superlativ – Vorspann 02/26
Fiktion mit realen Hintergründen
„White Snail“ im Filmhaus – Foyer 02/26
Bilder von Arbeit, Arbeit am Bild
Das Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus Köln – Foyer 02/26
Alles auf Anfang
Lebensfragen aus weiblicher Perspektive – Vorspann 01/26
„Es ist niemals Pause“
Katharina Pethke über ihre Filme zur Arbeitswelt – Portrait 12/25
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
„Beweise sichern für das, was afghanische Frauen durchmachen“
Sahra Mani über ihren Film „Bread & Roses: A Fight for Women's Rights“ - Portrait 12/25
Langfilmdebüt einer Schauspielerin
„Paternal Leave – Drei Tage Meer“ im Filmhaus – Foyer 12/25
Heldenspektakel
Männerrollen auf Leinwand – Vorspann 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
In NRW wird Kino wirklich gelebt
Verleihung der Kinoprogrammpreise NRW in der Wolkenburg – Foyer 11/25
Auf Identitätssuche
Die 17. Ausgabe des Filmfestivals Cinescuela in Bonn – Festival 11/25